3. Kapitel:
IST EINE ENKELGERECHTE ZUKUNFT ERWARTBAR? Hier im Teil drei geht es mir um die Wandlungs- und Hoffnungsfähigkeit der Menschheit:

Seit mehr als 200 Jahren haben uns manch technische Entwicklungen, die seelenlosen Industrien, die rein monetären-, macht- und wirtschaftspolitischen Interessen sowie manch bedenkliche Wissenschaftsanwendung in gefährliche Irrgärten verführt.
Wir wissen zwar nicht, wie lange es uns noch möglich sein wird, auf Erden zu leben; doch erhoffe ich, dass die Zeit der Verirrungen ausläuft, und wir auf eine gänzlich neue und offene Ära zustreben. Diese Ära kommt ja nicht als billige Weltflucht und Ausrede vor unseren Nachkommen, sondern sie kommt (für Christen) als Eingreifen aus göttlicher Zusage. Folglich geht es dabei für uns alle (nicht nur für Getaufte) darum, in der Befolgung der Lehrsätze Jesu Glück, Freiheit, Freude und innere Ruhe zu erlangen, welche wir uns ja nie wirklich selbst geben können.
Mag sein, dass unsere jüngst Geborenen längst nicht die letzte Generation sind. Viel Substanzielles zu deren Auslangen verbleibt dennoch nicht; denn die technischen und wirtschaftlichen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte verschafften uns einen atemberaubenden und ungewöhnlich hohen Luxus und Wohlstand - all diesen Überfluss jedoch auf Kosten sämtlicher Boden- und Lebensschätze. Auch ist eine Langzeitbewahrung der globalen Biosphäre - rein durch technisch fortschreitende Mittel - niemals erreichbar.
Dies aber versetzt uns nun in die „heilige Pflicht“, Perspektiven zu suchen, zu finden und unseren Kindern weiterzureichen! Hierzu braucht es wohl viel an Gespür, Duldsamkeit und mutigem Zur-Wahrheit-Stehen; weil sich außer einige NGOs nun auch unsere Kinder in vielen zu Recht bestehenden Vorwürfen voller Wut äußern. Was vormals eine Weitergabe gesunder Erbschaften ermöglichte, zeigt nun, dass viele mit ziemlich leeren Händen vor unserer nachdrängenden Jugend stehen. Dies ist einigen ein traurig-beschämendes Faktum geworden. Soviel also zum "großen Rahmen".
Heute ergeht es uns allen - schneller als je zuvor - ähnlich einem Embryo vor seiner nahenden Geburt: Auch ihm wird es zu eng, und es droht seine Unterversorgung. Auch kann sich das kleine Menschlein die Welt da draußen nicht vorstellen, und so befällt ihm Daseinsangst. Dabei geht es öfters auch tatsächlich um Sein oder nicht Sein - um Leben oder Versterben! Der aufgebrauchte Mutterkuchen und das zunehmend toxische Umfeld drängen es in die große Bedrängnis im engen Geburtskanal. Mutter und Kind, und irgendwie auch der Vater, kommen ganz an den Rand der eigenen Kräfte.
Nun folgen - geehrte/r Leser:in - eventuell auch für Nicht-Gläubige Interessantes. Es geht um innere - vielen Menschen bekannte - moralisch-ethische Sehnsuchtsorte: Seit je her gibt es unser Bestreben nach Rückverbindung, nach erhofftem Heimweg zum Schöpfer, nicht nur in christlichen Kreisen. Bleibt die Suche ein Leben lang aus, so wollte/konnte sich dieser Mensch auf keine spirituelle Beziehung einlassen.
Das grundlegende Bestreben unseres "Suchens" sollte jedoch weder billiger Weltflucht dienen, noch zu Ausreden wegen mangelndem Vorbild gegenüber unseren Kindern führen. Entspringt es doch ursächlich aus höchstem Licht aller Historienerzählungen und bleibt im göttlichen Wille uns zu verändern. Da genau dringt aber auch geschichtsträchtiges Gift ein, das auch die christliche Tradition subtil durchwirkt. Dieses Gift schuf gewissermaßen eine Zerteilung des einen Leib Jesu in "viele Christentümer".
Jeder, der IHN sucht, begegnet gewisser Prüfungen - ob all der entsetzlichen >Mitverschuldungen des Klerus<, z.B. an Frauen als brennende "Hexen", dem Holocaust und weiterer begangener Verbrechen an vielen Ethnien. Diese bedrückenden Schulden streuen eine sich generationsweise verbreitende Erbschuld über uns. Denn als reale Ereignisse erzeugten sie in uns ein bis heute wirksames, tief eingelagertes, nur subtil-unbewusst vorhandenes Schamgefühl.
Dafür kann man keinen "verschlafenen Gott" verantwortlich machen - ER wollte das gewiss nicht. Es liegt an "unserem absondernden Verhalten" - welches uns zu allerlei niederem Tun befähigt - uns zum Mitmachen verführt. Auch ich suchte wohl lange jenseits scheinheilig schwülstiger Frömmigkeiten und fand auch bei den Nihilisten nur Ablehnung. Wie der moderne Mystiker
R.M. Rilke erfuhr auch ich die lange Trockenheit im "Kreisen um den Turm Gottes" ... "auch der dich liebt, und der dein Angesicht erkauft im Dunkeln und der im Licht in deinem Atem schwankt". So erfährst vielleicht auch Du: "Besitzt dich nicht Gott, so kannst du Ihn nicht besitzen!"
Über all dem ist es dennoch - auch für Ungetaufte - möglich, mit den zehn Regeln guten Benehmens und Jesus als Vorbild, in göttliche, innere Freiheit zu kommen. Freude und beglückendes Ruhig-Sein finden wir ja wirklich nicht einfach aus uns selbst heraus. Es braucht wenigstens einen verbliebenen Rest geduldig-zäher Zuversicht; sie zeigt sich uns hernach als roter Faden. Wenn aber dein Herzensdamm bricht, siehst du wohl auch: die Kirchen sind gar nicht so öde und leer wie angedichtet. Zwar etwas "angestaubt Altes", aber es finden verstärkt auch viele junge Leute den Zugang zu Jesu Wort und seinem >angesagten Himmelreich< in schon hier seligmachender Gemeinschaft.
Mein Zum-Glauben-Finden war immer "nur" ein besonderes Gefühl von Berührt- und Gemeint-Sein, bei dem ich spürte: das ist es! Dieses zarte, intime Geschenk ließ mich stammelnd sowas Ähnliches wie schluchzen und bitten und mit Freudentränen danken. Mehr nicht; doch es erfüllte mich mit einem umfassenden Vertrautsein. Dass mein Glaubensleben aktiv zu wachsen begann, war nicht meine eigene Bewässerung – es bleibt mir immerzu sein Geschenk, dem ich mich nur in Babyschritten anzunähern vermag. ER selber kommt mir aus der Distanz des siebenten Himmels her entgegen! In diese seine Liebe will ich gern geborgene Zuflucht nehmen.
Das Nichts und das fast Nichts
Angenommen, es gäbe nur das blanke Nichts, bloß die totale Leere; und so ist es ja nahezu gänzlich, in den regelrecht endlosen Weiten des bis zu -272°C kalten intergalaktischen Raums. Dort ist nur äußerst selten mal ein Teilchen oder ein Photon Licht wahrnehmbar, zumal es dort ja auch kein Beobachter aushielte. Es blitzen ev. gerademal ein paar zarte Strahlen von einem ultraweit entfernten und hochseltenem Ereignis einer Supernova auf.
Da gibt es in einer Galaxie wie der unseren schon Etliches mehr: zahllose Elementarteilchen, Licht, unvorstellbar hohe Energieabläufe und Sonnen ohne Ende ect..
Doch all das ist wiederum fast gar nichts im Verhältnis zu hier auf Erden; mit einer wirklich unglaublichen Fülle an echtem Leben, in unendlicher Vielfalt , harmonischer Schönheit und in ständiger Kommunikationsfülle; also eingehüllt in eine >regelrechte Informationswolke< ohnegleichen. Die besten Astroforscherteams mit ihren modernsten Teleskopen können bislang nichts Ebenbürtiges erblicken. Heute haben Astronomen moderne Teleskope, mit denen sie über 13 Milliarden Lichtjahre!! weit ins >All der Zeit< zurückschauen können.

Lass dir alleine diese paar Tatsachen einfach einmal auf der Zunge zergehen!
Siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Georges_Lemaître – dieser Jesuit und Astrophysiker musste Albert Einstein erstmal lange, mathematisch vom ersten Beweggrund zur Entstehung des Alls überzeugen.
Zu >Information< noch ein paar wesentliche Gedanken: Unser an Leben und Arten übervoller Planet Erde birgt eine noch weit "übervollere" Informationsdichte an Kommunikationen untereinander. Diese oberflächlich nicht erkennbare Megawolke an Austausch ermöglicht ja erst dieserart geordnete Schönheit und Harmonie innerhalb der irdischen Lebensfülle. So hat jede Art in ihrem Habitat ihre eigene "Sprache" für ihr Bestehen, ihr sich Fortpflanzen und ihre Nachwuchsaufzucht.
Für uns Menschen bieten dies die rund 20 Laute, welche uns befähigen, in den weltweit etwa 6500 verschiedenen Sprachen* (in Schrift als Buchstaben) zu kommunizieren. Mit diesen kargen rund 20 Lauten drücken wir unglaublich viel jeweils Unterscheidbares als unsere Meinungen, Wünsche, Ideen und Gefühle aus. Wir benennen mit ihnen all die Dinge, Zustände und all die anderen Lebewesen, die wir kennen. Ist das nicht höchst erstaunlich?
*laut Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie: allein schon die sieben Millionen Einwohner des pazifischen Inselstaates Papua-Neuguinea sprechen über 800 Sprachen.
Wie bewundernswürdig und bestaunenswert ist es erst, dass Gottes wirkmächtiges Wort allein dies alles, kraft seiner unendlichen Liebesmacht ins Dasein sprach und bis heute und weiterhin konstant aufrecht erhält!
Welche Vielfalt explodierenden Lebens erschuf Gott mit nur 4 Buchstaben: Adenin (A) und Thymin (T), Cytosin (C) und Guanin (G)*.
Der DNA-Faden ist wie eine Strickleiter aufgebaut. Das Rückgrat der Leiter besteht aus einem Zucker, der Desoxyribose, verbunden im Wechsel mit Phosphat. Die Sprossen dieser Leiter werden von den vier organischen Basen A, T, G und C gebildet. Die DNA in einer menschlichen, also eukaryotischen Zelle hat eine Länge von etwa 2 m. Ein Mensch besteht aus etwa 100 Billionen Zellen, davon sind 25% Blutzellen, die keinen Zellkern haben. Die Länge der DNA in einem Menschen beträgt also 150 Mrd. km, also 1000 mal die Strecke von der Erde zur Sonne.
WHOOOW!
* Siehe.dazu:
https://simpleclub.com/lessons/biologie-dna
Auch sind die menschlichen Liebessprachen hoch vielschichtig
Der Klimawandel*, die Wirtschaftskämpfe und auch die rasanten technischen Entwicklungen machen uns atemlos, hilflos und ängstlich – zumindest jene Menschen, welche ohne Glauben, ohne dem lebendigen Gott, ohne Gebete und ohne Sonntagsandacht auskommen wollen. Doch schlimmer als Klimawandel und Ressoucenverknappung bedrohen uns die global aktuellen Kriege! Sie sind ebenfalls eine logische Folge aus der allgemein platzgreifenden Gottesferne.
* Der Diplom-Meteorologe
Sven Plöger erhellt in seinem Buch „Gute Aussichten für morgen“ – leicht verständlich und unaufgeregt das eher komplexe Klimawandel-Thema.
Gott Lob! Uns allen begegnet auch etwas Anderes; ein Auffangnetz, welches ebenso erfolgreich durch unser Empathievermögen, unsere moralischen Kodizes und durch eine gewiss in jedem Herzen innewohnende Solidarität bedient wird. Denn auch ethisch-menschliche Parameter weben an diesem starken Auffangnetz. Unsere vielen "kleinen" Taten, das Reden, Fühlen und Denken - im Zusammenhang mit Motivation und Können - auch mitsamt einem eventuell bestehenden Unvermögen - leiten uns zur seit ewiger Zeit beschlossenen End-Scheidung (Offb.d.Joh.), um uns heimzuholen, zu bergen und aus allerlei Anfeindung zu erretten.
Zu einer starken Hoffnung gehört nun mal auch ein klarer Glaube, auf welchem die jeweilige Hoffnung begründet ist. Glaube aber führt, religiös gelebt, nach und nach zur Liebe - einer Liebe, welche die menschlich höchste Zielerreichung darstellt und die stärker ist als der Tod.
Zugleich wird ja auch immer deutlicher, dass es keiner von uns geschaffenen Organisation oder rein menschlichen Lichtgestalt gelingen kann, die chaotische Unordnung, die wir der hochgradig kunstvoll strukturierten Natur als "natürlicher Ordnung" angetan haben, wieder herzustellen. Sie kommt erst als die Erfüllung des vorausgesagten »Neuen Jerusalem« und dessen »lebendigem Wasser«. Dort ist der himmlisch herabkommende Lebensraum für alle, die guten Willens sind, vorbereitet. Denn JESUS kommt selber, um aufzurichten und uns in seine Gegenwart zu holen.
Möge uns dies - bei allem Respekt zu anderen Religionen und Kulturen - in Treue zum eigenen Glauben widerfahren.
Riccardo Lombardi meint in seinem letzten Buch: »Kirche und Reich Gottes« ... „Unserer menschlich subjektiven Lage entspricht ein laxes, perplexes, zartes, pharisäisches oder ängstliches Gewissen. Es meldet sich nicht nur in außergewöhnlichen Lebenslagen, sondern auch bei einfachen, alltäglichen Handlungen. Es ist ein universales Phänomen, das nicht auf geographische Grenzen oder Geschichtsperioden beschränkt ist. Immer und überall unterscheidet es zwischen Gut und Böse, wenn auch seiner Unterscheidung verschieden gefolgt wird. Es verrät sich in jedem vernünftigen Menschen.“ ... „Je mehr das rechte Gewissen sich durchsetzt, desto mehr lassen Einzelne und Gruppen von blinder Willkür ab und versuchen sich nach den objektiven Normen der Sittlichkeit auszurichten.“
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Im Evangelium nach Johannes berichtet er zum All-einen-Gott in klarer, eindeutiger Schauung:
1.1. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott ...
1.4. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen ...
1.11. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
1.12. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen die an seinen Namen glauben.
Und in Matheus 10,34 spricht Jesus im aramäischen Wortlaut: „Ich bin nicht gekommen, Harmonie zu verbreiten, sondern Streitgespräche zu führen“ – statt „das Schwert“, wie es wohl fälschlich übersetzt wurde.
Glauben, wozu?
JESUS hatte mich persönlich überzeugt: Er will, dass ich mein Kreuz auf mich nehme - geht er uns doch selbst beispielhaft voran. So hilft Er, mit Blick auf Ihn, sogar den Stachel des Todes im eigenen Leib zu überwinden. Seine frei geschenkte Selbsthingabe - Sein Kreuzopfer - zeigt uns, dass das Ewige, Jenseitige – also das Leben nach dem Tod – in seiner Fortsetzung dazu gehört. Und so blieb Er nach der Auferstehung extra noch 40 Tage bei uns. Bis Heute ist er den Christen ein jahreszeitlicher Strukturgeber - in zugleich permanenter Gegenwärtigkeit.
Gerade gläubigen Menschen bestätigen die Erkenntnisse aus den systematischen Erforschungen (insbesondere über Zellforschung und Biologie, Astrophysik und Anthropologie, Geologie und Botanik, Chirurgie und Medizin) und sehen darin das wundersame Einwirken Gottes. So bestaunen sie die Schöpfung noch tiefer in ehrfürchtiger Annahme. Glauben ist geradezu die Königsdisziplin, welche ihnen den bewahrenden Auftrag erteilt, das religiöse Licht auf den Leuchter und nicht unter den Schemel zu stellen. Gerade weil wir heute alles zu wissen meinen, als erklärbar betrachten, pflegen Gläubige auch ihr ausgleichendes, demütiges Beten und Hoffen, jenseits moderner Berechenbarkeit. Erst Hoffnung aus Glauben schenkt uns die befreiende Liebe zu Gott, zu uns selbst und im Untereinander. Wissenschafts- und Technikgebrauch stellen - außer zu den bekannt schädlichen Ausnahmen - nur selten einen Widerspruch zur lange gereiften christlichen Lehre und Religionspraxis dar.
So tragen auch heute religiöse Menschen Verantwortung im Sinne "aktiven Schöpfungserhalts". Sie nehmen als Gläubige jeden negativen Technikgebrauch wahr und treten für sinnvoll-mögliche Änderungen ein. Auch mit geistigen Waffen und des Himmels Beistand kämpfen echt Religiöse für ein klimagerechtes Wirtschaften. Es ist Kampf, und wir müssen siegen - weil ohne Überwindung die emphatische Liebe gänzlich verschwindet! Nur ein Sieg der »Erneuerbaren« über die »Fossilen« kann ein Überleben der kooperierenden Menschheit in einer lebenswerten Umwelt und intakten Ökologie nach sich ziehen. Ansonsten regiert weiterhin die stinkreiche Geldgier, die globale Vergiftung; und dann zerstört uns der über Armut und Ängste zueinander bewusst geschürte Hass.
Dann aber stehen 99 gegen Einen, der seine Brutalmacht und fiktive Finanzstärke wird aufgeben müssen. Und sicher werden sich auch die »schöpfungsbewahrenden Kräfte aus allen Religionen« an vorderster Front einfinden. Jesus ist es, der uns da spontan vereinen kann und wird! Er ist es ja, der uns mit Gott bereits ausgesöhnt hat. Alles Negative kommt dabei an seinen vorbestimmten, Hölle genannten Ort.
___________________________Was "Innerseelisch" noch bedeuten kann
Psychodynamisch wäre es die Lehre vom Wirken innerseelischer Kräfte. Ich betrachte es hier einmal als Wortschöpfung, in der ich mit euch eine Rückverbindung zu IHM – zu Gott hin, zu ER-kennen versuche. Folgende Wort-Dualitäten vermitteln einen möglichen Vorstellungsrahmen zu »innerseelisch«:
Sieg – Niederlage
Richtig - Falsch
Gut – Böse
Nützlich - Unbrauchbar
Wahr - Lüge
Schön - Hässlich
Liebe - Hass
Jesus - Menschheit
Wir - Ich
Offen - Isoliert
Frieden - Krieg
Bejahung – Verneinung
Leben - Tot
Himmel - Hölle
Fortschritt - Stagnation
Freude - Trauer, Bedauern
Vertrauen - Angst
Klug - Dumm
... betrachte nun diese "Dipole" mit allen Schattierungen und nimm dir ausreichend Zeit, um diese mit deinen Farben und deinen jeweils eigenen Emotionen zu erspüren. Lasse die jeweiligen Begriffspaare in dir einen harmonisch ruhigen bzw. stimmigen Platz einnehmen.
Im Falle eines Atomangriffs verkürzt sich unser Heimweg kollektiv auf Mikrosekunden vor dem letalen Einschlag. Auch in diesem Falle wäre »der uns Liebende« permanent gegenwärtig. Der »Lebendige« beherrscht das Totenreich, indem er es gar nie zulässt! »Ezechiel wird von Gott in eine Ebene voller Knochen geführt. Dort fragt Jachweh Ezechiel: „Menschensohn, können diese Gebeine wieder lebendig werden?“ Noch während er ihnen neues Leben prophezeit, fügen sich die Gebeine zusammen. Auf Geheiß Gottes hin kehrt schließlich Fleisch, Haut und zuletzt sogar die Lebenskraft der Toten zurück«. Ez 37,1-14. Lesen und blättern sie bitte mutig weiter!
Das Hoffnung schenkende Netzwerk »Kirche«
Am Weg ihres 2000jährigen Wirkens war Kirche bzw. das Christentum sicher nicht ganz unumstritten. Zugleich ist sie dennoch ihrem bewahrenden (konservierenden) Auftrag treu geblieben und blieb aus göttlicher Wahrheit und Kraft essentiell. Sie konnte trotz der vielen innerkirchlichen Missbrauchsfälle – wenn auch in reduzierter Weise – neu erstehen.
So webt sie ja auch aktuell die alle Menschheit im wesentlichen umarmenden Liebesbande, aus Gebet, Lobgesang und Speisung, mit Himmelsgaben aus Wort und Wahrheit. In ihrer ebenfalls globalen (www) Vernetzung bildet sie ein raumweit tragfähiges »Seenot-Boot«.
Durch die nachhaltige Aussaat des heimgegangenen Papst Franziskus, wendet sich die Kirche nun ihrer von Jesus im Voraus bedachten Weiblichkeit zu. In ihrer so revitalisierten und verdoppelten Kraft, hilft sie, ganz allgemein, die männlichen Unterdrückungsformen gegen Frauen zu überwinden, und ebnet Auswege aus den „kapitalen Wirtschaftszwängen“. Dies erhoffe ich zumindest persönlich, als »verinnerlichte Umkehr und Ausrichtung zu neuem Menschsein«.
Der Glaube an Jesus und seine Kirche erlebt in Europa z.Zt. zwar nicht gerade eine Renaissance. Doch mit Blick auf die Wachstumszahlen in anderen Teilen der Welt, erscheinen auch hierzulande erneuernde Hinwendungen zu unserem Glauben an Jesus, als erwartbar. Nüchtern betrachtet sind es ja gerade die allgemein mageren Zukunftsaussichten, der Leidensdruck und die Angst vor der sich zusehends verschärfenden Bedrohungen, welche durchaus eine neuerliche Umkehr hin zu religiös Spirituellem ergeben könnte.
Kirche, als Gemeinschaft spendende Glaubensvermittlung, ist beständig, und durch Jesus bislang auch unerlässlich. Ganz so, wie Ehe und Familie für stabile Sozialstrukturen und eine beglückende Form der Lebensweitergabe, wie auch zu innerem Glücklich-Sein wohl nicht ersetzbar sind.
Zwar gibt es mitunter auch das natürliche Gut-Sein im Menschen, ganz ohne Glauben, und jenseits ehelich treuer Freude. Doch fehlt es dabei zumeist an jener Kraft, welche eine vom Ehesakrament her getragene Lebensverbindung mit sich führen kann. Nicht Gott braucht unsere Gebete, sondern religiöse Menschen brauchen und bitten um Eingreifen und Seinen Beistand, die von gläubigen Menschen in vielerlei Nöten, wiederholt erfahren wurden.
In der christlichen Glaubenslehre kommt >Ewigkeit< als Sein über der Zeit, ohne Anfang, ohne Ende nur Gott zu. Ewigkeit im Sinne von Dauer ohne Ende, nach einem gesetzten Anfang kommt den menschlichen Seelen und den reinen Geistern zu. Die übrige Schöpfung ist endlich und damit Wandel und Auflösung unterworfen.
Meine Frage nach Gott
Aus meiner eigenen Erfahrung lehrt uns Not beten - und auch durch ein rechtes Gewissen lässt sich das alte Handeln in gute Taten umkehren. Dann kam EINER! Sein Name lautet Jesus , das heißt Retter. Er lehrte uns und lehrt uns auch heute - wir brauchen einander, und wir brauchen die Loslösung vom allzu persönlichen, einengenden ICH, und die Befreiung von kollektiven und eigenen Schuldanhäufungen. Beide Befreiungen kann uns Christus gewähren. »ER schenkte sie uns durch seine unter unsäglichen Schmerzen für uns erwirkte Liebestat am Kreuz«.
"Seh ich den Himmel, das Werk deiner Finger, / Mond und Sterne, die du befestigt: Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst, / des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, / hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände, / hast ihm alles zu Füßen gelegt." Psalm 8,4-7.
Wie können bislang Ungläubige nun eine Verbindung zu Gott aufbauen?
Glauben braucht aber auch eine persönliche Aneignung. Wenn einem die gottesdienstliche Liturgie nichts gibt, fehlt es demjenigen zumeist nur an der bewusst zustimmenden Entscheidung - an seinem innerpersonalen Ja; Ja zu Jesus, Ja als dem Sinn, Ziel und der Mitte in jeder betenden christlichen Gemeinde.
Manche überlegen, die Kirche könnte frischer, fröhlicher und weit toleranter sein? Jedoch hat auch jede Nation die entsprechend ihrem durchschnittlichen Entwicklungsstand genau stimmige Politik, und so auch die jeweils entsprechend passenden Glaubensgemeinden! Sein göttliches Ja hat ER uns schon im Schöpfungsakt erwiesen. ER sehnt sich unendlich danach, mit uns als seine Kinder liebende Beziehung zu haben, und ER wartet auf uns und kennt unsere Sorgen und inneren Nöte. So erwirkt die Institution Kirche auch indirekt die Nähe Seines mystischen Reiches. Zwar können wir Gott nicht sehen oder angreifen, uns Ihn niemals in der Gänze Seiner Majestät vorstellen. Aber wir können zum Beispiel damit beginnen, über Seine äußerst beeindruckenden und phantastisch-großartigen Werke zu staunen. Auch die Vorstellung Seiner Präsenz in uns und in der gesamten, wunderschönen Natur, Seiner Schöpfung insgesamt, ist ein guter Anfang.
Vertrauen, Dankbarkeit und einwenig Begeisterung halfen mir, Gottes liebende Anwesenheit zu spüren. Bei meiner Suche nach "Gott" wurde mir in persönlichem Geführt-Sein durch Sein Wort und der Freude an christlicher Gemeinschaft eine starke Erfüllung geschenkt.
Über ihre berührend schönen Loblieder und auch über die Schönheit und Ruhe mancher Gotteshäuser kam ich Schritt für Schritt dazu, mit dem unsichtbaren, lebendigen Gott auch direkt zu sprechen. So wagte ich anfangs eine gewisse Gebetsverbundenheit einzuüben. Sie weckte in mir auch die Gewissheit, dass in "einem neuen Himmel und einer neuen Erde“ die zukünftige Ablöse des Alten kommen wird.

All dies erwirkte in mir, dass ich durch meine Beziehung zu Gott unabhängiger von äußeren Umständen, zufriedener und glücklicher wurde. So bleiben z.B. Ehepaare, die gemeinsam beten, zu 97%! in treuer Gemeinschaft miteinander verbunden. Was könnte uns wohl wünschenswerter und glückbringender sein, als solche Gemeinschaft zu leben?
In erster Linie kommt es daher auf unsere Beziehung zu unserem Schöpfer an, durch welchen wir ja das Leben haben. Es geht also um unser DU und JA zu IHM, um Seinen Auftrag an uns und um Seine Gebote. Ich bin überzeugt, wenn wir zu Gottes Gesetzen stehen, uns seiner Gnade anvertrauen, dass dann unsere Umwelt und unsere Beziehungen zueinander gänzlich ausheilen.
Es gilt, das gängige Vorurteil zu erhellen, dass unsere moderne "Aufgeklärtheit" und die früheren, von Religionen geprägten Werte, unvereinbar wären. Wir Menschen suchen nämlich zurecht nach der Einbettung in den größtmöglichen Bezugsrahmen. Sie zeigt sich als Anerkennung der Menschenwürde, Überwindung des Rassen-, Völker- und Klassenhasses, Gleichwertigkeit von Frauen, Verlangen nach Gerechtigkeit und Freiheit und der Sehnsucht nach einer friedvollen Welt. Das Reich Gottes bricht bereits mit Macht auf die Erde hernieder. Nun bereits auch hinein in`s heutige, säkulare, scheinbar oberflächliche Leben. Unsere Anstrengungen, Wissen und reine Vernunft alleine, können uns nicht die Geborgenheit vermitteln, in die Gott uns einbeziehen möchte!
Die Genesis z.B. hat durchaus schlüssige Erklärungen über die Anfänge unseres menschlichen DaSeins. Ja, die Bibel übermittelt (als zwei göttlich inspirierte »Testamente«) zu altem Verständnis zwar eher bildhafte Schöpfungszeiträume - dennoch bietet sie uns erstaunliche, zumeist richtig dargestellte Antworten. Ehrliche Antworten, auch zu unserer Sterblichkeit, fand ich besonders in der Bibel. Sie bietet Lösungen in Not, Armut und Leiden. Sie hat Wege zur rechten Lebensführung und zeigt uns (in Jesu Kreuz und Sieg über den Tod) ein liebevolles, einzigartiges Vorbild. Denn, nehmen wir unsere Sterblichkeit an, so führt sie uns heim - wie nach tiefem Schlaf - zu ganz neuen Ufern. Spruch des Herrn: "Habe ich etwa Wohlgefallen am Tode des Gottlosen? Und nicht vielmehr daran, dass er sich von seinem bösen Wandel bekehrt und am Leben bleibt?" Hesekiel 18,23
Diese mystische Seite zur Zielerreichung begegnet uns ansatzweise in mancherlei gelebter Religion. Im Ausdruck jeweiliger Tradition gelebten Brauchtums und in ihrer jeweilig vermittelten Gottesdarlegung, begegnet uns zumindest auch deren Lebensfreude, die über das körperliche sterblich-Sein hinweg hilft.
Besonders ausführlich und unmissverständlich lehrt dies der christliche Weg; denn, bis in unsere letzte, unerträgliche Einsamkeit hinein, ja, am Höllenabgrund unseres Absterbens, holt ER, JESUS, uns durch sein eben dort anwesendes Warten ab - um uns in die wahre Heimat beim himmlischen Vater zurückzubringen. So sind vertrauender Glaube, feste Hoffnung und das annehmen Seiner Liebe die logisch angeratene Antwort zu unserer Endlichkeit.
Jesus sprach: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt, und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben«. Joh. 11.25; und 1. Joh. 5,12 »Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht«.
Natürlich haben wir Angst vor dem Nichts-Sein. Deshalb haben wir ja auch Angst vor dem Tod. Aber das Nichts-Sein, vor dem wir uns so fürchten, ist in Wirklichkeit der Schatz, nach dem wir uns sehnen. Wir sehnen uns nach dem Ort, an dem wir nichts beweisen und nichts verteidigen müssen; wo ich bin, wer ich bin und wo das genügt.
Richard Rohr (* 1943)
Nicht der Mensch ist es, der zu Gott geht und Ihm eine ausgleichende Gabe bringt, sondern Gott kommt zum Menschen, um ihm, aus der Initiative seiner Liebesmacht zu geben, und die gestörte Ordnung wieder herzustellen. "Gott hat in Christus die Welt mit sich versöhnt." 2 Kor. 5:19.

Für Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag. Seine Ewigkeit sprengt einfach jede Raumausdehnung und jede Zeitspanne. Ob Amöbe, Blume, Baum, Mensch, Bergmassiv oder unsere Sonne - all diese haben im Dasein eine subjektiv eigene Lebenszeit.
Hingegen ist einzig Gott jenseits von Alpha & Omega - ER sprach: Lasst uns den Menschen schaffen ... und: Ich bin der ICH BIN DA - (IMMER). Die Quelle von allem Schönen, Wahren und Guten ist ER. Sein Sohn und sein Liebesgeist waren vor aller Schöpfung.
»ER hat uns zuerst geliebt - und Er wartet auf uns, an der Türe unseres Herzens«
Für ein Kind kreist der Sekundenzeiger nur schneckenhaft dahin. Einem Erwachsenen gehen die Minuten gar zu schnell vorüber, doch im Alter dreht sich der Stundenzeiger häufig wie ein Flugzeugpropeller ... da eilt einem scheinbar schon alle Zeit davon.
Kinder finden durch intensiv geübte und in Imagination vertiefte Spiele ihre persönliche Lebensertüchtigung - im Charismatischen und der Musik fühlt sich besonders die Jugend wohl, welche besser sind, als nur der gängige Zeitgeist - Liturgie ist eher etwas für Erwachsene - und das Alter erwirbt in Stille ihre Einkehr, um in der eigentlichen Heimat anzukommen.
Franz Alt schreibt: Das Patriarchat ist nicht nur frauenfeindlich, es ist auch kinderfeindlich - oft mit Unterstützung von Frauen, die ihre Kinder zur Anpassung dressieren und vieles von dem, was ihnen ihre Männer antun, ihren Kindern weitergeben. Kinder sind noch schwächer als schwache Erwachsene. Am schwächsten sind die Ungeborenen. Kinder sind die größte diskriminierte Minderheit der Welt. In der Bundesrepublik werden pro Jahr 250.000 Kinder abgetrieben, 95.000 sind von Scheidung betroffen, 1,3 Millionen Kinder leben mit Alleinerziehenden und Millionen Kinder praktisch vaterlos.
Fast alle Kinder leiden an der Schule. Hunderttausende Kinder werden geschlagen - jedes Jahr werden mehr als 600 Kinder von ihren Eltern totgeschlagen. Etwa zwei Millionen Kinder leben in Arbeitslosenfamilien. 50.000 Kinder verunglücken jedes Jahr im Straßenverkehr. Jedes fünfte Kind leidet unter Allergien. Jedes Jahr bekommen 3.000 Kinder Krebs.

Solange viele Erwachsene in Kindern lediglich >noch nicht Erwachsene< sehen, können sich Kinder in ihrer Menschenwürde nicht akzeptiert fühlen und werden zum fremdbestimmten Erziehungsobjekt. Der Artikel 1 des Grundgesetzes wird gegenüber Kindern ständig verletzt. ... Im "Jesus - der erste neue Mensch" von Franz Alt, Piper Verlag; schreibt er über die Sicht Jesu auf die Kinder: Jesus aber war ein Kindernarr! Er hat Männern und Frauen die Kinder als Vorbild empfohlen. Kinder deuten auf ihr Herz, wenn sie auf sich zeigen. Ihr wichtigstes Empfindungsorgan ist das Herz - wie bei Jesus. ... >Wer in meinem Namen solch ein Kind aufnimmt, der nimmt mich auf< Mk 9, 35-37 ... Vor 2000 Jahren waren diese Worte in Männerohren eine unerhörte Provokation: Jesus hat nicht den Gehorsam des Kindes gegenüber Erwachsenen gelobt, sondern er hat sich mit den unterdrückten Kindern solidarisiert. ... Sein heiles Menschenbild hängt mit seinem heilen Gottesbild zusammen... Franz Alt bringt vieles auf den Punkt; wenn auch dieserart modernerer Literatur mich bestärken, innerhalb der Kirche zu bleiben und zu dort mitzuwirken.
Was trennt uns, die wir noch auf Erden leben, von den Verstorbenen?_________
Mit unserem Altwerden empfinden die meisten ein diffuses, mulmiges Alleinsein. Was macht Sterben so schwer und trübe? All unser zeitliches Erleben schrumpft dabei scheinbar hin, zu einem endgültigen Schlusspunkt. Altwerden, wie auch früh sterben, ist im allgemeinen doch etwas für Mutige; oder es ist dasjenige, was einem auf JESUS vertrauenden Menschen leichter ankommt. So schwer Ab>scheiden allemal sein mag - im richtigen Annehmen, wird es zum »All-eins-Sein«. Bestenfalls bringt uns das nahende Ende gar zum erlangten Ziel glücklicher Heimkehr. Im Schlussakkord erweist sich dieses »Null und Nichts« zu einem Durchblick - wie durch ein Fernrohr. Ganz so, als rollten sich all unsere Erfahrungsfilme zu einer Röhre zusammen. Diese Art metaphysischen Todesvorgangs trägt unseres Gottes diskrete, liebende Handschrift; ich sehe diesen hier so angedachten Prozess als eine Vorstellung, eine plausible Möglichkeit. Im Sterbeprozess berichtigen wir uns zunächst selbst; doch nach einer körperlosen, geistigen Seinszeit folgt ja dann noch die letztgültige Auferstehung aller - als verklärt-schöne, leid- und totfreie Personen – so vertrauensvoll ist unsere christliche Glaubenserwartung.
ER zieht uns in die Herrlichkeit seiner Überfülle, welche uns in Gemeinschaft mit IHM – ohne Schmerz, Streit, Tot und Tränen - seinen Frieden schenkt. Empathie, Vergebung, Toleranz, Geduld, Liebe und andere heilsame Tugenden sind Guthaben, die uns vor spirituellem Bankrott bewahren können. Durch sie gibt uns die himmlische Bank Reichtum, Weisheit und seinen Schutz vor den Anklagen des gefallenen Luzifer und den Angriffen seiner Armee.
Auch wenn Himmel, Hölle und Fegefeuer weder Orte noch zeitliche Begriffe abbilden würden* - eine innerseelische Realität stellen sie allemal dar. Mit einfachem Vertrauen und täglich neuem Versuch zur Nachfolge wurde auch mein Joch leicht. Und wenn der kalte, angst-machende Hauch des Todes meine Lebenstage einzeln - wie die Seiten eines Buches - zurück-blättern wird, muss ich nicht ganz allein und einsam meiner Sündensumme Rechnung tragen. Jesu Liebe hat für alle Schuld bereits bezahlt und ruft "komm"... seine Ewigkeit umfasst und übersteigt mein Zeitliches und meine jetzige räumliche Gebundenheit.
*Das Büchlein >Die Lebensalter< von
Romano Guardini umschreibt sehr gut dieses Thema.
Auf der Metaebene webt ja das Wirken göttlich zeitloser Ewigkeit. Nichts und niemand kann diese unaussprechliche und immerfort bestehende »Mitte der Ewigkeit« jemals verlassen. Das »Ruhen in Gott« konnte nur Jesus, als einzig gezeugter Sohn Gottes immerzu und bis über seinen irdisch-leiblichen Tod hinaus bewahren, und so auch uns Sein Friedensgeschenk im »neuen Bund« senden.
_______________ Zu unserer inneren Atmosphäre:______________

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Alle Kulturen die Gott missachteten, erfuhren nach wenigen Generationen ihre gravierenden Schwachstellen. Einfach weil in ihren Familien und ihrem Gemeinwesen die gute, von Ihm gesegnete Atmosphäre abnahm, und durch deren Lossagung von Ihm erkalteten, und geistlich tot wurden.
Heute sind es vor allem in die Irre führende spirituelle Vorstellungen, die allgegenwärtige Propagierung der Werte einer ICH-lastigen Gesellschaft und deren übertriebener Fortschrittsglaube, welche die Menschen von Gott wegführen.

Nicht der Mensch ist es, der zu Gott geht und Ihm eine ausgleichende Gabe bringt, sondern Gott kommt zum Menschen, um ihm, aus der Initiative seiner Liebesmacht zu geben, und die gestörte Ordnung wieder herzustellen. "Gott hat in Christus die Welt mit sich versöhnt." 2 Kor. 5:19.

Für Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag. Seine Ewigkeit sprengt einfach jeden Raum und jede Zeitspanne. Ob Amöbe, Blume, Baum, Mensch, Bergmassiv oder unsere Sonne - all diese haben im Dasein eine subjektiv eigene Lebenszeit.

Wie schon Eingangs bemerkt, haben uns seit mehr als 200 Jahren manche technische Entwicklungen, die seelenlosen Industrien, die rein monetären und wirtschaftspolitischen Interessen sowie manche bedenkliche Wissenschaftsanwendung in gefährliche Irrgärten verführt.
Seither sind wir Menschen soziologisch eher Selbst-fixiert, und in zeitgeistlichen Trends wie gefangen. Hinzu wissen wir nur wenig über unsere globale Umwelt und über all unsere Geschichten. Auch über die zwar erfolgreichen jedoch hochkomplexen Produktentwicklungen haben wir nur wenig Ahnung. Das rasende Tempo der Neuerungen überrollt uns förmlich. Das macht uns aus Unsicherheit heraus arrogant oder ängstlich und lässt uns unsere ewige Seelennatur vergessen. Das Woher, Wohin und Wozu der Dinge und des eigenen Daseins erscheinen uns nicht mehr schlüssig und lässt uns Wesentliches am gestellten Sinn und Auftrag verdrängen.
Menschlich-ethisches aus meiner persönlichen Sicht
Die industrielle Revolution brachte uns - im Vergleich zur ehedem wundersamen Lebensvielfalt - eine erschreckend schnelle Ausdünnung an Arten.
Wo Wasser, Luft und die fruchtbare Erde derart nachteilige Veränderungen erleiden, da ist das gesamte Leben bedroht. Hinzu kommen neue moralische Probleme; z.B. dass stabile zwischenmenschliche Beziehungen und die zu unserem Schöpfer abnehmen. Der Familienerhalt und die Achtung vor dem Leben verlieren somit an Kraft und Terrain - mit all den schwerwiegenden Folgen!
Für´s Beichten habe ich mehrere Priester ausprobiert, bis ich fühlte – bei diesem bleibe ich. Es ist so, wie wenn ich als kleiner Junge wieder einmal was angestellt habe, was ich loswerden will. Ich bringe alle meine alten, durchgeschwitzten Verkleidungen vor IHM hin und ER duscht meine Blöße und gibt mir ein frisches, reinweißes Unterhemd. Danach habe ich jedes mal meine Freude und Zuversicht zurück und weiß - er vergibt uns alles Verirrte und Wirre.
Wenn aber die Menschen ihr innerliches Reich-Sein entdecken, werden sie weniger äußere Güter brauchen. Sie werden das einfachere Leben schätzen, genügsamer sein und mit weniger Dingen und Waren auskommen. Sie werden dieses "einfache Leben" als Befreiung von Gier und Habsucht empfinden und es in Einfachheit bewahren wollen.

Bedenklich empfinde ich auch unsere gängigen Eingriffe in die natürlichen Abläufe von Empfängnis und Geburt. Dieserart „Freiheit und Machbarkeit“ kann in ihrer Konsequenz ja nicht unerhebliche psychische Schädigungen herbeiführen. Es scheint mir auch moralisch höchst schwierig; zerstören sie doch (hinzu zum ungeborenen Leben) auch die partnerschaftliche und familiäre Eintracht (z.B. als Post-Abortion-Syndrom - oder per Leihmutterschaft, gleich in zwei Familien)!
Abtreibung ist laut WHO die weltweit häufigste Todesursache! Jede Krankheit, Unfälle und gar Kriege rangieren nach ihr!
Weiters wäre es erforderlich, weitere unterstützende Maßnahmen zum Mutter- und Lebensschutz zu setzen! Alleinerzieher:innen sollten - als Lastausgleich ihrer Leistungen und Pflichten an ihrem/ihren Kind/ern - Vollzeitlohn bei täglich sechs Arbeitsstunden (bzw. Zeit-reduziert auf drei Stunden im Halbtagsbereich) erhalten. Erst mit klaren Rechtsansprüchen zu sozialen Gleichstellungen verliert der harte Kapitalismus den Nährboden und seinen Kraftquell zu all den gefährlich-schändlichen Betreibungen. Dann wandelt sich der Irrtum ständigen Wettkampfdenkens in ethische und praktische Leistungen einer Solidargemeinschaft.

Bezüglich heutzutage praktizierter Kindererziehung ortet Heinz Etter von der Fachstelle für Vertrauenspädagogik - eine häufig allzu freie "Verziehung", in der Form, dass ausschließlich das was den Kleinen gefällt, schmeckt und gerade mal passt, sein soll. Eltern sollen Eltern sein und nicht Kumpels, und sollen unseren Kinder selbstbewusst vorangehen anstatt ihnen bei allem zu folgen; bei aller Vor- und Rücksicht auf ihre zugleich zarte Seelenstruktur - von der wir »Großen« ja auch sehr viel lernen sollen - um »zum Göttlichen Anteil hin« Nachreifen zu können.

Zur Zeit erhalten wir nörgelnde und letztlich realitätsfremde Jugendliche. Fehlende Autorität verhin-dert den natürlichen Wunsch nach gesunder hierarchischer Bindung und Nachfolge. Doch wenn wir mit den Worten verständnisvoll sind, das Herz aber voller Anklagen ist, bleiben Kinder und Eltern verzweifelt zurück. Sehen Eltern nicht in der Altersrangfolge ihre natürlich geforderten Rollen, dann müssen die Kinder beginnen uns zu diktieren; und zeigen letztlich uns, wo es ganz ihrer Meinung nach, langgeht - was sich gelegentlich auch als der bessere Weg erweisen mag … ?

Alle Kulturen die Gott missachteten, erfuhren nach wenigen Generationen ihre gravierenden Schwachstellen. Einfach weil in ihren Familien und ihrem Gemeinwesen die gute, von Ihm gesegnete Atmosphäre abnahm, sie durch ihre Lossagung von Ihm erkalteten und geistlich tot wurden.

Heute sind es vor allem in die Irre führende spirituelle Vorstellungen, die allgegenwärtige Propagierung der Werte einer ICH-lastigen Gesellschaft und deren übertriebener Fortschrittsglaube, welche die Menschen von Gott wegführen.

Noch tragen auch heute religiöse Menschen Verantwortung im Sinne "aktiven Schöpfungserhalts". Sie nehmen als Gläubige jeden negativen Technikgebrauch wahr und treten für Änderungen ein. Auch mit geistigen Waffen und des Himmels Beistand kämpfen echt Religiöse für ein klimagerechtes Wirtschaften. Es ist Kampf, und wir müssen siegen - weil ohne Überwindung die emphatische Liebe gänzlich verschwindet! Letztlich kann nur ein Sieg der »Erneuerbaren« über die »Fossilen« das Überleben der kooperierenden Menschheit in einer lebenswerten Umwelt und intakten Ökologie nach sich ziehen.
Ansonsten regiert weiterhin die stinkreiche Geldgier, die globale Vergiftung; und dann zerstört uns der über Armut und Ängste zueinander bewusst geschürte Hass.
So aber stehen 99 gegen Einen, der seine Brutalmacht und fiktive Finanzstärke wird aufgeben müssen. Und sicher werden sich auch die »Schöpfung-bewahrenden Kräfte aus allen Religionen« an vorderster Front einfinden. Jesus ist es, der uns da spontan vereinen kann und wird! Er ist es ja, der uns mit Gott bereits ausgesöhnt hat. Alles Negative kommt dabei an seinen vorbestimmten »Hölle« genannten Ort.
Jesus hatte mich persönlich überzeugt: Er will, dass ich mein Kreuz auf mich nehme, geht er uns doch selbst darin voran. So hilft Er, mit Blick auf Ihn, sogar den Stachel des Todes im eigenen Leib zu überwinden. Seine frei geschenkte Selbsthingabe - Sein Kreuzopfer - zeigt uns, dass das Jenseitige als Leben nach dem Tod dazu gehört. Und so blieb Er nach der Auferstehung extra noch 40 Tage bei uns. Bis Heute ist er den Christen ein tages- und jahreszeitlicher Strukturbildner - in zugleich permanenter Gegenwärtigkeit.
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Für Wissenschaftsaffine lasse ich den großen Mathematiker des 12. Jhd., Leonardi Fabionacci zu Wort kommen:
Mathematische Überraschungen in der Natur
Die "Goldene Zahl" hat zig einzigartige Eigenschaften wie sonst keine andere Zahl und so verwundert es auch nicht, dass sie in der Schöpfung eine bedeutende Rolle spielt. Zunächst aber kurz ein paar mathematische Grundlagen: Die Goldene Zahl besitzt unendlich viele Nachkommastellen und wird mit dem griechischen Buchstaben Φ (Phi) bezeichnet. Sie beginnt mit 1,618033. Phi ist die Zahl des Goldenen Winkels Psi Den Vollkreis von 360° nach dem Verhältnis des Goldenen Schnittes geteilt, ergibt den sogenannten Goldenen Winkel Ψ (Psi) von 137,5°. Phi ist die Zahl der Goldenen Spirale.
BlütenDie Anzahl der Blütenblätter bei den meisten Pflanzen ist eine Fibonacci-Zahl (3, 5 oder 8). In
der Schöpfung finden wir aber auch sehr viele Blüten, die nach dem Muster des regelmäßigen Fünfecks konstruiert sind. Das heißt also, in allen Blüten kommt der Goldene Schnitt vor mit dieser einmaligen Zahl Φ und zwar sehr exakt. Woher weiß das aber die Pflanze? All diese Information ist im Erbgut, also in den DNA-Molekülen gespeichert. In diesem mikroskopisch kleinen Material liegt in der höchsten uns bekannten Speicherdichte die ganze Geometrie der Blüte drin.
Die Goldene Spirale
Es ist auffällig, dass die Goldene Spirale in der Schöpfung sehr häufig vorkommt. So hat das schneckenförmige Kalkgehäuse des Nautilus annähernd die Steigung der Goldenen Spirale. Hinzu kommt noch, dass diese Spirale räumlich ist. Überall findet sich diese Goldene Spirale wieder: Beispielsweise bei Schnecken, bei Farnen, beim menschlichen Ohr, in Hurrikans und sogar in Galaxien. Wir sehen also, der Schöpfer konstruiert nach dem Prinzip der Goldenen Spirale.
Die Sonnenblume
Die Verteilung der Kerne im Korb der Sonnenblume ist nicht etwa zufällig, sondern mathematisch exakt versetzt um je 137,5°. Wie oben gelesen, ist dies genau die Gradzahl des Goldenen Winkels, der auch wieder auf die schöne Zahl des Goldenen Schnittes (1,618033...) zurückgeht.
Dass dieser Winkel von 137,5° wirklich der beste Versetzungswinkel für die Anzahl der im Korb befindlichen Sonnenblumenkerne. Nur 1° Abweichung wäre eine Katastrophe für Sonnenblumen. So ist in absolut jedem Sonnenblumenkern der Goldene Schnitt einprogrammiert und sie geben diese wert- und sinnvolle Zahl von Generation zu Generation weiter.

Dieses Prinzip gilt aber nicht nur für Sonnenblumen, sondern beispielsweise auch bei Gänseblümchen, bei Tannenzapfen, beim Romanesco, in den Bienenwaben, bei der Ananas ... Überall finden wir links- und rechtsdrehende Spiralen. Sogar in der Astrophysik weist es noch gewisse Gültigkeiten auf.
Schlussfolgernd erkennt man, alles ist bis auf das Feinste konstruiert, es ist nichts zufällig. Es gibt nichts, das irgendwie mal gerade so geworden ist, vielmehr ist alles mathematisch präzise geplant.
So gesehen benötigt ein Atheist - bei all den Wundern in der Schöpfung - einen deutlich größeren Glauben an das Prinzip Zufall, als jemand der in ihr höchste, intelligente Planung erkennt.
Quelle:
www.WernerGitt.de _______________________
Die Eingangs gestellte Frage: Ist eine enkelgerechte Zukunft noch erwartbar? ... kann - unter der Prämisse der Weiterreichung religiöser Werte und Inhalte an unsere Kinder und Kindeskinder - mit einem klaren JA beantwortet werden.

Diese Haltung setzt der heutigen Angst und Verwirrung eine ganz besondere Gewissheit - nämlich die Fähigkeit, zuerst auf Gott zu vertrauen - entgegen. Leider scheint dies noch vielen eine Torheit zu sein. Dennoch, diese Ära lässt sich - in der nahenden Wiederkunft unseres Herren - als eine überaus positive, völlig neue Ära, ohne Leid, Streit und Tod, erwarten. :-)

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Was spricht heute für einen gelebten Glaubensvollzug in der heimischen Glaubensgemeinschaft?
° ihr Ritus vermittelt mir im Alltag Erinnerung, Beziehung und Vertrauen zum Spender allen Lebens
° ihre Haltung zu Leben, Familie und Schöpfungsbewahrung empfinde ich als stimmig
° im Geschenk des Abendmahls erfahre ich Reinheit, Halt und seine treue Bindung
° ihre Liturgie und ihr Lobgesang vermitteln Andacht, Wahrheit, Schönheit
° Kirche geht zurück auf ihren Gründer Jesus und seines Vaters Auftrag
° ihre Gemeinschaft schafft gute Werke und weltweite Förderungen
° ihr Himmel ist allen guten Willens offen und verwirft niemanden
° sie spendet Ruhe, Weite und Perspektive für unser Dasein
° sie ist aus Wort und Geist - trotz mancher Schwächen!
° ihr vertraue ich meine Fehler und Schwächen an …
° von ihr kann ich letzte Ölung erhalten …
° sie vereint uns jetzt, und im Zuletzt.

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Zwischen Mensch und Himmel liegt die Zeit – doch in jeder Gebetszeit vereinen sie sich.
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FASZINATION KIRCHE
Der russische Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn sagte einmal: "Die Menschen haben Gott vergessen, und das ist der Grund für die Probleme der Gegenwart. Wir werden keine Lösungen finden ohne die Umkehr des Menschen zum Schöpfer aller Dinge."
Mit mir fühlen sehr wohl viele, dass die Zeit der mystisch umschriebenen Apokalypse bereits anzubrechen scheint. Gott versichert uns: "Ich mache alles neu". Von daher sollen und dürfen wir Ausdauer und Geduld mit aller Welt und auch mit uns selbst aufbringen. Noch streben viele nach materiell Höherem und stecken in einer Art Konsumverliebtheit. Doch jene, die guten Willens sind, haben mit ihrem Glauben schon hier und jetzt die lebendigen Vorfreuden, durch welche sie über das Gewöhnliche und Sterbliche hinaus, wie getragen sind.

Doch sagte Jesus weiters auch: "Denn, wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es gewinnen." Math. 16:25.
Wer dem "Allguten" zugewandt lebt, findet seinen leichten Tod und seine letztliche Heimkehr. Für Christen eben über den Versöhner - Gottes Sohn.

Durch IHM wollte und hat Gott, unser aller Vater, uns "einen neuen Himmel und eine neue Erde bereiten". Sein Wissen, Sein Plan und Seine gnadenspendenden Zusagen sind für uns Gläubige zentral und entscheidend.
Global führt uns u.a. die fehlende Artenvielfalt schon heute zu prekären Versorgungseinbrüchen in der Ernährung. Auch vermindert sich uns zusehends die gute Luft, das saubere, ausreichende Wasser; somit sinkt allgemein die Lebensqualität in einem erschreckenden, rasanten Tempo.

Eigentlich müsste diese allemal begrenzte Welt - trotz all unserer Anstrengungen - bereits 100mal rettungslos verloren sein!?
Jesus sagt uns: "Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie". Ganz ohne Schuldzuweisung und im Vollrespekt zu anderen Kulturen und Religionen - wir sind auf ein Wir und das Miteinander gestellt und angewiesen! Wir kommen da nur gemeinsam durch - und sollen und dürfen auch gemeinsam beten – um das einende Licht am Ende des Tunnel.
Pater Riccardo Lombardi (1908-1976) pointiert in Kirche und Reich Gottes: „Die Vereinigung mit Gott geschieht durch Glaube, Hoffnung und Liebe. Eines Tages werden Glaube und Hoffnung aufhören. Ewig bleiben wird die Liebe.“ … und; „Bildlich gesprochen, stöhnt und wehrt sich jetzt der Stahl dagegen, zum Töten von Menschen in Kanonen verwandelt zu werden. Er möchte lieber Pflug und Schiff werden. Die Ätherwellen zittern vor Scham, wenn sie die Schweinereien und Lügen des Fernsehens weitertragen müssen. Das Getreide versinkt fluchend, wenn es ins Meer geworfen wird, um die Preise hoch zu halten und einen zu bereichern, der einmal in Frieden sterben würde, wenn er Hungernde ernährt hätte.“ … „Der Grund besteht darin, dass sie den Launen des gefallenen Menschen unterworfen ist, während sie geschaffen wurde, um in der Ordnung Frieden zu haben.“ Er anerkennt auch: „Im laufe der kirchlichen Geschichte gab es Päpste, die wie Könige, Bischöfe, die wie Fürsten herrschten – Äbte und Äbtissinnen, die über große Gebiete und Reichtümer verfügten – Priester die ein ganzes Land regierten – Kurien, die Regierungs-, einige sogar reine Verwaltungsbehörden waren. Selbst die Guten unter denen, die solche Posten bekleideten, standen in der ungeheuren Versuchung, sich mehr als Vorgesetzte denn als Priester zu fühlen.“
Und doch zeigen diese Zeiten der vormals groben »Ackerbestellung« nun bereits zarte Pflanzen und sogar erste reife Früchte aus deren Samenlegungen. Die Menschheit und mit ihr die Natur wurde vorbereitet; sie wartet und erhofft generelle Erlösung aus der sündhaft-gefallenen Zerrissenheit. Das Reich Gottes wird vorstellbarer, wir haben den Weg der Nächstenliebe zu gehen begonnen und nähern uns durch ihn, in ihm und mit ihm - unserem ABBA.
Die heutige Kirche steht allerdings in der Gefahr, sich in ihrer Ambivalenz zwischen Reichtums- und Armutsverbundenheit zu einer Art „Wohlgefühlskonditorei“ herabzuwürdigen.
Am Anfang der Welt herrschte nicht Chaos, sondern das Schöpfungswort Gottes, geprägt von Sinn, Vernunft und Ordnungswillen. Denn, was ließ den Urknall knallen? Was Raum&Zeit und die Elemente entstehen? Auf unsere Sterblichkeit und unsere Herkunft gibt all die kluge und erfolgreich exakte Wissenschaft ja kaum sinnvolle und Ruhe vermittelnde Antworten. Ohne Willen, Information, vollkommene Weisheit, höchste Liebe, Gottes Allmacht bzw. absoluter Wahrheit kann diese planvolle Lebensentfaltung niemals den langen Weg in die vollprächtige Erscheinung angetreten haben! Daher, aus nix wird nix - Leben kommt vom >Lebendigen<. Davon sollten wir uns doch nicht abkoppeln wollen!
In (einem seiner über 60 Büchlein) »Wunder der Schöpfung« schrieb Dr.
Herbert Madinger: „Die materialistische Auffassung von der „Entwicklung des Lebens“ hat furchtbare Folgen für die Menschen gehabt: Wenn alle Arten von Lebewesen nur durch „Zufall“ und „planlos“ und „sinnlos“ entstanden sind, dann wäre ja auch Dein und mein Leben Sinn-los und Plan-los und blinder, hässliche Zufall! Wer sollte bei solchen Auffassungen noch Sinn, Wahrheit, und Höheres in seinem Leben suchen? Wie arm hat man die Menschen gemacht! Und wie armselig ist die Erziehung unserer Kinder in der Schule geworden, wenn man ihnen solche Auffassungen beibringt! Dann bleibt wirklich nur noch der rücksichtslose Ellenbogenkampf um den Futtertrog, damit die „Stärksten“ siegen. Diese Auffassung ist der direkt Weg zur brutalen Atombombe und zur rücksichtslosen Ausbeutung der Erde und Völker.“
So betet er: „Gott, manchmal ist meine Seele zubetoniert wie die Straßen unserer Stadt, hart, staubig, laut und tot. Dann finde ich nicht mehr zu Dir.
Gott, ich will Dich!
Aber mir geht es wie den Vielen: Sie haben Dich zuerst verdrängt und dann verloren! Die vielen Autos fahren über unsere Seelen, die grellen Angebote reißen uns hin und her, in den Menschenmassen ertrinken wir.
Gott wo kann ich Dich noch finden?
„Kind, bin ich nicht immer bei dir? Warum suchst du Mich draußen, da ich doch in dir wohne?“
Ja, Herr, ich weiß, dass Du da bist. Du bist das Heiligtum am Grunde meiner Seele. Aber eiens weiß ich nicht: Wie finde ich den Zugan zu diesem Heiligtum?
„Kind, wenn du Mich suchst, wirst du Mich finden. Denn nicht du kommst zu Mir, sondern ich komme zu dir. Hab keine Angst, denn Ich bleibe in dir!“
Mehr dieser Art findet sich in: https://www.kgi-wien-bestellung.at

Bezüglich der vielen Konfessionen denke ich an das Jesuswort in Markus 9,40: "Wer nicht gegen uns ist, ist für uns". Und bezüglich manch kirchlicher Missstände - haben nicht alle Großstrukturen typische Machtprobleme? Sind nicht auch UNO, NATO, EU, Staaten und auch Familien von unter Umständen schrägem Umgang mit Macht betroffen? Kirche war immerzu zwischen "heilig und unheilig", dennoch gestiftet zu unserer Bekehrung, und offen für Sünder.
Papst Franziskus fordert uns - als höchst an der Zeit - auf, "zu einer universellen Anerkennung aller Religionen zu kommen". Nicht zuletzt, um Friedensstiftungen in dieser friedlosen, unruhigen Welt zu fördern. Paulus sagte auf seine Art : »Bis zur Stunde seufzt die gesamte Schöpfung und liegt in Wehen« (Römer 8,22).
Nur durch Toleranz und Mitgefühl können wir als >eine Weltgemeinschaft< voran kommen. Möge dies in jedem Tag unseres Lebens - unter allgemeinem Respekt zu allen Menschen und in Treue zum eigenen Glauben - gut gelingen!
Denn, die Liebe währt ewig, und sie kommt - im Glauben und der Hoffnung auf den himmlischen Beistand - zur rechten Zeit.

* Wäre uns nur diese Leben-tragende Erde gegeben, so wäre uns auch nur das Erbe an deren ständigen Verwesung von Abgestorbenem verbleibend. Dieserart Armut wäre in ihrer Unvollkommenheit eine Empörung und Unrecht; nur zu 100 % überzeugte Atheisten meinen mit solcher Art eines rein zufällig entstandenem Schicksaals allen Lebens ausreichend Existieren und Sterben zu können.

Die Welt ist Gottes Eigentum, doch wir tun so, als gehöre alles uns selber. So tun wir uns jedoch schwer, das Leben an sich wertzuschätzen und uns entsprechend einzuordnen. Im modernen Westen ist das religiöse Basiswissen leider seit Generationen wie weggeschmolzen. Die Folgen davon zeigen sich im so noch nie dagewesenen Problemgemenge.
>Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben<. Johannes 3:16

In CHRIST IN DER ZEIT meint
Johannes Röser in seinem Buch: Auf der Spur des unbekannten Gottes - "Es scheint, es wäre besser wenn der Homo sapiens nie ins Dasein getreten wäre. Er produziert ja maßlosen Ressourcenverbrauch, Luftverschmutzung, Artensterben, Plastikmüll etc.. Welch ein Kontrast dazu die Lebenslust des Menschen! Trotz allen Übels, richtet er sich immer wieder auf an der Freude, dass überhaupt etwas ist und nicht vielmehr nichts. Dass wir in der sexuellen Liebespolarität von Mann und Frau fruchtbar sind, um Leben zu zeugen und die Freude an Nachkommen weitergeben. Die apokalyptischen Anwandlungen des Anthropozän können die weltliche Schöpfungslust nicht auslöschen; ist sie doch auch mit den ersten Seiten der Bibel - Gottes evolutiver Schöpferlust - verbunden.
DU hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt." Und weiter: "Kein anderes Wesen ist derart geistbegabt wie der Mensch. Seine rationale wie emotionale Intelligenz - seine Entwicklungsfähigkeit hat die Menschheit mit Erfindungsreichtum inspiriert, um das Leben zu verbessern, Unheil in Heil zu wandeln, bis zur Forschung an den Grenzen des Denk- und Verstehbaren - ist erstaunlich. Der Reichtum an Kunst, Literatur, Musik, Architektur, Philosophie, ermöglicht auch eine fortschreitende Gotteserkenntnis".
Papst Franziskus warnt 2015 in seiner Enzyklika Laudato si´ : "Der Export einiger Rohstoffe, um die Märkte im industrialisierten Norden zu befriedigen, hat örtliche Schäden verursacht, wie die Quecksilbervergiftung in den Goldminen oder die Vergiftung mit Schwefeldioxid im Bergbau zur Kupfergewinnung. Besonders muss man der Tatsache Rechnung tragen, dass der Umweltbereich des gesamten Planeten zur “Entsorgung” gasförmiger Abfälle gebraucht wird, die sich im Laufe von zwei Jahrhunderten angesammelt und eine Situation geschaffen haben, die nunmehr alle Länder der Welt in Mitleidenschaft ziehen …
Die Erwärmung, die durch den enormen Konsum einiger reicher Länder verursacht wird, hat besonders in den ärmsten Zonen der Erde verheerende Folgen, wo der Temperaturanstieg vereint mit der Dürre die Ackerbauerträge ausfallen lässt … Wir stellen fest, dass es häufig multinationale Unternehmungen sind, die dort so handeln und tun, was ihnen in den entwickelten Ländern bzw. in der sogenannten "Ersten Welt" nicht erlaubt ist …

Im Allgemeinen bleiben bei der Einstellung ihrer Aktivitäten und ihrem Rückzug große Schäden und Schulden gegenüber Mensch und Umwelt zurück wie Arbeitslosigkeit, Dörfer ohne Leben, Erschöpfung einiger natürlicher Reserven, Entwaldung, Verarmung der örtlichen Landwirtschaft und Viehzucht, Krater, verseuchte Flüsse und einige wenige soziale Werke, die nicht mehr unterhalten werden können …
Die Auslandsverschuldung der armen Länder ist zu einem Kontrollinstrument geworden. Das Gleiche gilt aber nicht für unsere hinterlassene ökologische Schuld" ... und; "Das technokratische Paradigma tendiert auch dazu, die Wirtschaft und die Politik zu beherrschen. Die Wirtschaft nimmt jede technologische Entwicklung in Hinblick auf den Ertrag an, ohne auf mögliche negative Auswirkungen auf den Menschen zu achten. Die Finanzen ersticken die Realwirtschaft ...

Man meint, die Probleme des Hungers und das Elend in der Welt lösen sich samt allen Umweltproblemen mit dem Wachstum des Marktes auf. Der Markt von sich aus gewährleistet aber nicht die ganzheitliche Entwicklung des Menschen und die soziale Inklusion. …

Es ist jedoch möglich, den Blick wieder zu weiten. Die menschliche Freiheit ist in der Lage, die Technik zu beschränken, sie zu lenken und in den Dienst einer anderen Art des Fortschritts zu stellen, der gesünder, menschlicher, sozialer und ganzheitlicher ist, als der unter dem technokratischen Paradigma.…
Niemand verlangt, in die Zeit der Höhlenmenschen zurückzukehren, es ist aber unerlässlich, einen kleineren Gang einzulegen, um die Wirklichkeit auf andere Weise zu betrachten, die positiven und nachhaltigen Fortschritte zu sammeln und zugleich die Werte und die großen Ziele wiederzugewinnen, die hemmungslos vernichtet wurden" … so der Papst.
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Früher garantierte Wachstum unseren Wohlstand. Heute steht Wachstum auch für Umweltzerstörung, Armut und Ausbeutung.
Wie können wir die Schöpfung erhalten und ihre Früchte gerechter verteilen?
https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Erklärung_der_Menschenpflicht
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INTERNET & HANDY

In der natürlichen Fauna gibt es keine genial, kunstvoll gewebten Netze, welche nicht von jeweils einer speziellen Art von Spinnen bewohnt wird. Die Netze dienen rein dem Zweck, die sich in ihnen verstrickten Opfertiere, ob tot oder lebendig, auszusaugen.
Nicht unähnlich ist es auch im hochgelobten und allseits beliebten Internet. Nur allzu leicht verstricken wir uns in dieses Netzwerk, das zugleich ja auch ein zweckdienliches Hilfsmittel sein kann. Doch schweifen wir zu leicht und oft ab vom dienlich Nützlichen, so werden die Bediener in vielerlei kleine, und zuweilen harte Süchte verwickelt. Die Leidenschaft zu lockerer Spielsucht, Einkaufswut, Darknet oder fleißigem Pornokonsum, hat leider schon sehr viele um das Glück einfacher Lebensfreude gebracht!
Die nutznießenden "Spinnen" im world-wide-web sind ein Heer kleiner und größerer, oft anonymer Interessen. Und die vielen, langzeitig unbedachten Surfer im modernen, algorithmisch informierten Web beflügeln diesen www-Oktopus, uns Daten zu unseren persönlichen Neigungen zuzuspielen. Dies bewirkt offensichtlich nicht nur mehr monetäre Gewinne, sondern führt bereits in breiten Bevölkerungsschichten zu deren seelisch geschwächten und manipulierbaren Gesamtbefindlichkeit!
Unzweifelhaft wurde www auch ein zusätzlicher Beschleuniger zu unserer ohnehin hektischen Lebensweise. Hinzu hat es wohl etwa 1/3 der von Menschen bedienten Arbeitsplätzen unwiderruflich ausradiert - und hat zu einer nicht unwesentlichen Erhöhung unseres ohnehin zu großen Energieverbrauchs geführt!
Die aufkommende KI wird das allgemeine Informationsvertrauen schwer beschädigen und ängstliche Menschen dem Rechtspopulismus zuspielen.
Mit den Handys ist es ähnlich : sie sind die überall hin mitnehmbaren »Einsammacher« und wahre Kommunikationsblocker - man sehe nur wie versenkt ihre Benützer darin Dinge suchen, die es eigentlich nur im nüchternen, wahren und wahrhaftig schönen Leben zu erleben gibt.
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Here in part three, I want to focus on humanity's capacity for transformation and hope:
3.0 IST EINE ENKELGERECHTE ZUKUNFT ERWARTBAR?/IS A FUTURE TRULY FIT FOR GRANDCHILDREN EXPECTED?
For more than 200 years, various technological developments, soulless industries, purely monetary, power-political, and economic interests, as well as questionable scientific applications, have led us into dangerous labyrinths.

We don't know how much longer we will be able to live on Earth; however, I hope that the era of error is drawing to a close and that we are moving toward a completely new and open age. This age is not coming as a cheap escape from the world or an excuse for our descendants, but rather (for Christians) as an intervention born of divine promise. Consequently, for all of us (not just the baptized), it is about attaining happiness, freedom, joy, and inner peace by following the teachings of Jesus—things we can never truly give ourselves.
It may well be that our youngest generation is far from the last. Much of substance remains to sustain them, however, because the technological and economic achievements of recent decades have afforded us breathtaking and unusually high levels of luxury and prosperity—all this abundance, however, at the expense of all our natural resources and life-sustaining resources. Furthermore, the long-term preservation of the global biosphere—purely through technological advancements—is never achievable.
This, however, places us in a sacred duty to seek and find new perspectives and pass them on to our children! This will require considerable sensitivity, patience, and the courage to face the truth; because, in addition to some NGOs, our children are now also expressing their anger in many justified accusations. What once enabled the passing on of healthy inheritances now shows that many are facing our eager young generation with virtually nothing. This has become a sad and shameful fact for some. So much for the "big picture."
... Today, we all experience – faster than ever before – a situation similar to that of an embryo before its imminent birth: It too becomes cramped, and its supply of nutrients is threatened. The tiny human being also cannot imagine the world outside, and so it is gripped by existential anxiety. Often, it truly is a matter of being or not being – of life or death! The depleted placenta and the increasingly toxic environment push it into dire straits in the narrow birth canal. Mother and child, and in some ways the father as well, are pushed to the very limits of their strength.
Now, dear reader, what follows may also be of interest to non-believers. It concerns inner places of longing—familiar to many—with moral and ethical aspirations: Since time immemorial, we have yearned for reconnection, for the hoped-for return home to the Creator, not only in Christian circles. If this search remains unfulfilled throughout a lifetime, then it was never a truly purposeful endeavor; consequently, that person was unwilling to engage in a spiritual relationship.
The fundamental drive of our "search" should serve neither as a cheap escape from the world nor as an excuse for failing to set a good example for our children. For it originates from the highest light of ancient historical narratives and remains the will of God. But it is precisely here that a poison, subtly permeating even the Christian tradition, divides us. It splits the one body of Jesus into "many Christianitys."
Anyone who seeks Him faces a harsh test—because of all the horrific complicity of the clergy, for example, in the burning of women as "witches," the Holocaust, and other crimes committed against many ethnic groups. These events instill in us a deep-seated shame. For these oppressive debts sow a hereditary guilt that spreads generation by generation.
There is no sleepy God—He certainly wants us to be with Him. It is our "isolated behavior"—which enables us to engage in all sorts of base deeds—that leads us to participate. I, too, searched for a long time beyond hypocritical, bombastic piety and found only rejection, even among the nihilists. Like the modern mystic R.M. Rilke, I also experienced the long dryness of "circling the tower of God"... "even he who loves you, and who redeems your face in darkness, and who wavers in the light in your breath." Perhaps you too will experience this: "If God does not possess you, you cannot possess Him!"
Despite all this, it is still possible—even for the unbaptized—to find inner freedom by following the ten rules of good conduct and taking Jesus as our example. We truly cannot find joy and blissful peace simply on our own. It requires at least a remaining vestige of patient, tenacious confidence; this will later reveal itself to us as a guiding thread. But when your heart's dam breaks, you will probably also see: churches are not nearly as dreary and empty as you might think. Admittedly, they may be somewhat "dusty and old," but increasingly, many young people are finding their way to Jesus' word and his promised Kingdom of Heaven in a community that brings salvation even here.
My own coming to faith was always "only" a special feeling of being touched and included, a feeling that made me realize: this is it! This tender, intimate gift left me stammering, sobbing and pleading, and thanking with tears of joy. Nothing more; yet it filled me with a profound sense of trust. That my faith began to actively grow was not my own doing—it remains his gift to me forever, one I can only approach in baby steps. He himself comes to meet me from the distance of seventh heaven! In this love of his I gladly seek safe refuge...
Nothingness and Almost Nothingness
Imagine there were only pure nothingness, nothing but total emptiness; and that is almost entirely the case in the virtually endless expanse of intergalactic space, where temperatures can reach -272°C. There, only very rarely is a particle or a photon of light perceptible, especially since no observer could endure it. Perhaps only a few faint rays from an ultra-distant and extremely rare supernova might flash by.
In a galaxy like ours, there is considerably more: countless elementary particles, light, unimaginably high energy flows, and suns without end, etc.
Yet all of this is almost nothing compared to here on Earth; with its truly incredible abundance of real life, in infinite diversity, harmonious beauty, and constant communication; enveloped in a veritable information cloud unlike any other. The best astronomy teams, with their most advanced telescopes, have yet to see anything comparable. Today, astronomers have modern telescopes that allow them to look back over 13 billion light-years into the vastness of time!
Just let these few facts sink in for a moment!
See:
https://de.wikipedia.org/wiki/Georges_Lemaître – this Jesuit astrophysicist had to convince
Albert Einstein, at length and mathematically, of the primary driving force behind the creation of the universe.
Regarding information, a few more essential thoughts: Our planet Earth, teeming with life and species, harbors an even more dense network of communication. This vast, seemingly imperceptible cloud of exchange is what makes the ordered beauty and harmony within Earth's abundance of life possible in the first place. Each species, within its habitat, has its own "language" for survival, reproduction, and raising offspring.
For us humans, this is made possible by the roughly 20 sounds that enable us to communicate in the approximately 6,500 different languages* worldwide (written as letters). With these meager 20 sounds, we express an incredible range of distinct opinions, desires, ideas, and feelings. We use them to name all the things, states, and all the other living beings we know. Isn't that truly astonishing?
*According to the Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology: the seven million inhabitants of the Pacific island nation of Papua New Guinea alone speak over 800 languages.
How truly admirable and awe-inspiring it is that God's powerful word alone, by the power of His infinite love, brought all of this into being and continues to sustain it to this day!
What a diversity of exploding life God created with just four letters: adenine (A) and thymine (T), cytosine (C) and guanine (G)*.
The DNA strand is structured like a rope ladder. The backbone of the ladder consists of a sugar, deoxyribose, alternately bonded with phosphate. The rungs of this ladder are formed by the four organic bases A, T, G, and C. The DNA in a human, i.e., eukaryotic, cell is about 2 meters long. A human being consists of approximately 100 trillion cells, 25% of which are blood cells, which lack a nucleus. The length of DNA in a human being is therefore 150 billion kilometers, or 1,000 times the distance from the Earth to the Sun.
WOooooW!
* See also:
https://simpleclub.com/lessons/biologie-dna
Human love languages are also highly diverse.
Climate change*, economic conflicts, and rapid technological developments leave us breathless, helpless, and fearful—at least those people who want to do without faith, without the living God, without prayers, and without Sunday services. But worse than climate change and resource scarcity are the current global wars that threaten us! They, too, are a logical consequence of the pervasive alienation from God.
* In his book "Good Prospects for Tomorrow," meteorologist
Sven Plöger illuminates the rather complex topic of climate change in an easily understandable and calm manner.
Praise God! We all also encounter something else: a safety net, which is equally effective thanks to our capacity for empathy, our moral codes, and a solidarity that surely resides in every heart. For ethical and human parameters also weave this strong safety net. Our many "small" deeds, our words, feelings, and thoughts—in connection with motivation and ability—even including any potential shortcomings—lead us to the final separation decreed from time immemorial (Revelation of John), to bring us home, to shelter us, and to rescue us from all kinds of hostility.
Strong hope inherently requires a clear faith upon which that hope is founded. Faith, when lived religiously, gradually leads to love—a love that represents the highest human attainment and is stronger than death.
At the same time, it is becoming increasingly clear that no organization we have created, nor any purely human figure of light, can succeed in restoring the chaotic disorder that we have inflicted upon the highly intricately structured nature of our being, calling it "natural order." This will only come with the fulfillment of the prophesied "New Jerusalem" and its "living water." There, the heavenly descending habitat for all of good will is prepared. For Jesus himself comes to raise us up and bring us into his presence.
May this happen to us—with all due respect for other religions and cultures—in fidelity to our own faith.
In his latest book, "Church and Kingdom of God,"
Riccardo Lombardi states: "...Our human, subjective condition corresponds to a lax, perplexed, delicate, pharisaical, or fearful conscience. It makes itself known not only in extraordinary life situations but also in simple, everyday actions. It is a universal phenomenon, not limited to geographical boundaries or historical periods. It always and everywhere distinguishes between good and evil, even if this distinction is applied differently. It reveals itself in every rational person." ... "The more the right conscience prevails, the more individuals and groups abandon blind arbitrariness and strive to align themselves with the objective norms of morality."
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In the Gospel of John, he speaks of the one God in a clear and unambiguous vision:
1.1. In the beginning was the Word, and the Word was with God, and the Word was God...
1.4. In him was life, and the life was the light of all mankind...
1.11. He came to his own, but his own people did not receive him.
1:12 Yet to all who did receive him, to those who believed in his name, he gave the right to become children of God.

And in Matthew 10:34, Jesus says in the Aramaic text: “I did not come to bring harmony, but to provoke debate”—instead of “the sword,” as it has likely been mistranslated.
Believe, for what purpose?
Jesus personally convinced me: He wants me to take up my cross—for he himself sets an example for us. Thus, with his eyes fixed on him, he even helps us overcome the sting of death within ourselves. His freely given self-sacrifice—his sacrifice on the cross—shows us that the eternal, the transcendent—that is, life after death—is an integral part of it. And so, after the resurrection, he remained with us for an additional 40 days. To this day, he provides Christians with a seasonal structure—while simultaneously remaining permanently present.
For religious people in particular, the findings from systematic research (especially in cell research and biology, astrophysics and anthropology, geology and botany, surgery and medicine) confirm the miracle of God's intervention. Thus, they marvel at creation even more deeply, with reverent acceptance. Faith is, in fact, the ultimate discipline, entrusting them with the stewardship of placing the religious light on a lampstand, not under a stool. Precisely because we today believe we know everything, consider it explainable, believers cultivate their balanced, humble prayer and hope, beyond modern calculability. Only hope born of faith grants us the liberating love for God, for ourselves, and for one another. The use of science and technology—apart from the well-known harmful exceptions—rarely contradicts long-established Christian doctrine and religious practice.
Thus, religious people today also bear responsibility in the sense of "active preservation of creation." As believers, they perceive any negative use of technology and advocate for meaningful and feasible changes. Even with spiritual weapons and divine support, truly religious people fight for a climate-friendly economy. It is a struggle, and we must win—because without overcoming this obstacle, empathetic love will vanish completely! Only a victory of "renewables" over "fossils" can ensure the survival of a cooperating humanity in a livable environment and intact ecology. Otherwise, the greed of the wealthy and the global poisoning will continue to reign; and then the hatred deliberately stoked through poverty and mutual fear will destroy us.
But then, 99 will stand against one who will have to relinquish his brute power and fictitious financial strength. And surely the "forces that preserve creation from all religions" will also be at the forefront. It is Jesus who can and will spontaneously unite us! He is the one who has already reconciled us with God. All negativity will then go to its predetermined place, called hell.
___________________What else "inner soul" can mean____________
Psychodynamically, it would be the study of the workings of inner soul forces. Here, I consider it a neologism in which I try to help you reconnect with Him—with God, with Him. The following word duality conveys a possible framework for understanding "inner psyche":
Victory – Defeat
Right – Wrong
Good – Evil
Useful – Useless
True – Lie
Beautiful – Ugly
Love – Hate
Jesus – Humanity
We – I
Open – Isolated
Peace – War
Affirmation – Negation
Life – Death
Heaven – Hell
Progress – Stagnation
Joy – Grief, Regret
Trust – Fear
Clever – Stupid
... now consider these "dipoles" with all their nuances and take sufficient time to experience them with your own colors and emotions. Allow each pair of concepts to find a harmonious, calm, and coherent place within you.
In the event of a nuclear attack, our collective journey home would be shortened to microseconds before the lethal impact. Even in this case, "the one who loves us" would be permanently present. The "Living One" rules the realm of the dead by never allowing it to exist! "Ezekiel is led by God into a plain full of bones. There, the Lord asks Ezekiel, 'Son of man, can these bones live?' Even as he prophesies new life for them, the bones are joined together. At God's command, flesh, skin, and finally even the life force of the dead return." Ezekiel 37:1-14. Please read on with courage!
The Hope-Giving Network "Church"
Throughout its 2000-year history, the Church, or rather Christianity, has certainly not been entirely uncontroversial. At the same time, it has remained true to its mission of preservation and has remained essential, rooted in divine truth and power. Despite the many cases of abuse within the Church, it has been able to rise again—albeit in a reduced form.

Thus, she is currently weaving the bonds of love that essentially embrace all humanity, from prayer, praise, and sustenance, with heavenly gifts of word and truth. In her equally global (www) network, she forms a widely viable "lifeboat."
Through the sustained sowing of the seeds by the late Pope Francis, the Church is now turning to the femininity that Jesus foresaw. In her revitalized and doubled strength, she helps, more generally, to overcome male forms of oppression against women and paves the way out of the "capitalist economic constraints." This, at least personally, is my hope, as an "internalized conversion and orientation toward a new humanity."

Faith in Jesus and his Church is not exactly experiencing a renaissance in Europe at the moment. However, considering the growth figures in other parts of the world, renewed turns to our faith in Jesus also seem to be to be expected here. Objectively speaking, it is precisely the generally bleak outlook, the pressure of suffering, and the fear of increasingly severe threats that could well lead to a renewed turn toward religion and spirituality.
The Church, as a community-building institution that transmits faith, is constant and, through Jesus, has thus far been indispensable. Just as marriage and family are irreplaceable for stable social structures, a fulfilling form of procreation,

and inner happiness.
While there is sometimes a natural goodness within people, entirely without faith and beyond the joy of marital fidelity, this usually lacks the strength that a life-long commitment sustained by the sacrament of marriage can bring. It is not God who needs our prayers, but rather religious people who need and ask for His intervention and support, which believers have repeatedly experienced in many times of need.
In Christian doctrine, "eternity," as being beyond time, without beginning or end, belongs only to God. Eternity, in the sense of duration without end, after a predetermined beginning, belongs to human souls and pure spirits. The rest of creation is finite and therefore subject to change and dissolution.
What speaks for living faith in your local parish community today?
° their rite gives me memory, relationship and trust in the giver of all life in my everyday life
° I find her attitude towards life, family and the preservation of creation to be consistent
° in the gift of the Lord's Supper I experience purity, support and his faithful bond
° Church goes back to its founder Jesus and his father's mission
° their community creates good works and worldwide support
° their liturgy and their praise convey devotion, truth, beauty
° it provides peace, space and perspective for our existence
° it is made of word and spirit - despite some weaknesses!
° their heaven is open to all good will and rejects no one
° I trust her with my mistakes and weaknesses...
° I can receive last rites from her...
° it unites us now, and in the end
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There is time between man and heaven - but in every prayer time they unite.
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My Question About God From my own experience, necessity teaches us to pray—and a right conscience can also transform old ways into good deeds. Then ONE came! His name is Jesus, which means Savior. He taught us, and teaches us today, that we need one another, and we need to break free from the overly personal, confining ego, and to be liberated from collective and personal accumulations of guilt. Christ can grant us both of these liberations. "He gave them to us through his act of love on the cross, which he won for us through unspeakable suffering."
"When I consider the heavens, the work of your fingers, the moon and the stars, which you set in place, what is mankind that you are mindful of them, human beings that you care for them? You have made them a little lower than the Lord and crowned them with glory and honor. You made them rulers over the work of your hands; you put everything under their feet." Psalm 8:4-7.
How can those who have been unbelievers until now establish a connection with God?
Faith also requires personal appropriation. If the liturgical service doesn't resonate with someone, they usually lack only the conscious decision of affirmation—their inner, personal "yes"; a "yes" to Jesus, a "yes" as the meaning, goal, and center of every praying Christian community.
Some wonder if the Church could be more vibrant, joyful, and far more tolerant. However, every nation has a political system perfectly suited to its average level of development, and thus also its corresponding religious communities! He already demonstrated His divine "yes" to us in the act of creation. He yearns infinitely to have a loving relationship with us as His children, and He waits for us and knows our worries and inner needs. In this way, the institution of the Church also indirectly brings us closer to His mystical kingdom. While we cannot see or touch God, nor can we ever fully imagine Him in His majesty, we can, for example, begin by marveling at His incredibly impressive and fantastically magnificent works. Even the idea of His presence within us and in all of beautiful nature, in His entire creation, is a good start.
Trust, gratitude, and a little enthusiasm helped me to feel God's loving presence. In my search for "God," I was given profound fulfillment through personal guidance by His Word and the joy of Christian fellowship.

Through their touchingly beautiful hymns of praise and also through the beauty and peace of some houses of worship, I gradually came to speak directly with the invisible, living God. Thus, I initially dared to cultivate a certain connection through prayer. It also awakened in me the certainty that in "a new heaven and a new earth," the future replacement of the old will come.
All of this resulted in me becoming more independent of external circumstances, more content, and happier through my relationship with God. For example, 97% of married couples who pray together remain faithfully connected. What could be more desirable and fulfilling than living in such community?
First and foremost, it depends on our relationship with our Creator, through whom we receive life. It's about our "you" and "yes" to Him, about His mission for us, and about His commandments. I am convinced that when we stand by God's laws and entrust ourselves to His grace, our environment and our relationships with one another will be completely healed.

It is important to dispel the common misconception that our modern "enlightenment" and earlier, religiously influenced values are incompatible. We humans rightly seek to be embedded in the broadest possible framework. This manifests itself in the recognition of human dignity, the overcoming of racial, ethnic, and class hatred, the equality of women, the yearning for justice and freedom, and the longing for a peaceful world. The Kingdom of God is already powerfully descending upon the earth. Now, this also applies to today's secular, seemingly superficial life. Our efforts, knowledge, and pure reason alone cannot provide us with the security into which God wants to draw us!
Genesis, for example, offers quite coherent explanations about the beginnings of our human existence. Yes, the Bible (as two divinely inspired "testaments") conveys, according to ancient understanding, rather figurative periods of creation—nevertheless, it offers us astonishing, and for the most part, accurate answers. I found particularly honest answers, including those concerning our mortality, in the Bible. It offers solutions in times of need, poverty, and suffering. It provides paths to righteous living and shows us (in Jesus' cross and victory over death serve as a loving and unique example. For if we accept our mortality, it leads us home—as after a deep sleep—to entirely new shores. The Lord declares: "Do I take any pleasure in the death of the wicked? Rather, am I not pleased when they turn from their wicked ways and live?" Ezekiel 18:23

This mystical aspect of achieving our goals is encountered, in part, in many forms of lived religion. In the expression of each tradition's customs and in its respective presentation of God, we also encounter, at least in part, their joy in life, which helps us transcend physical mortality.
The Christian path teaches this particularly comprehensively and unambiguously; for even in our ultimate, unbearable loneliness, indeed, at the very precipice of our death, He, Jesus, awaits us through His presence there—to bring us back to our true home with the heavenly Father. Thus, trusting faith, unwavering hope, and accepting His love are the logically advisable response to our mortality.
Jesus said, “I am the resurrection and the life. The one who believes in me will live, even though they die; and whoever lives by believing in me will never die.” John 11:25; and 1 John 5:12, “Whoever has the Son of God has life; whoever does not have the Son of God does not have life.”
Of course, we fear nothingness. That is why we also fear death. But the nothingness we fear so much is, in reality, the treasure we long for. We long for the place where we don't have to prove anything or defend anything; where I am who I am, and that is enough.
Richard Rohr (* 1943)
It is not humankind that goes to God and brings Him a balancing gift, but rather God comes to humankind to give to them, through the initiative of His power of love, and to restore the disrupted order. "In Christ, God has reconciled the world to himself." 2 Corinthians 5:19.
For God, 1000 years are like a day. His eternity simply transcends all spatial expansion and all spans of time. Whether amoeba, flower, tree, human being, mountain range, or our sun—all these have their own subjective lifespan in existence.
However, only God is beyond Alpha and Omega—He said: "Let us create humankind..." and: "I am who I am"—(always). The source of all that is beautiful, true, and good is He. His Son and His Spirit of love existed before all creation.
"He loved us first—and He waits for us at the door of our hearts."
For a child, the second hand moves at a snail's pace. For an adult, the minutes pass far too quickly, but in old age, the hour hand often spins like an airplane propeller... and it seems as if all time is already rushing by.
Children find their personal life-affirming skills through intensively practiced games immersed in imagination. Young people, in particular, feel at home in charisma and music, which are better than simply following the prevailing zeitgeist. Liturgy is more for adults, and old age finds its inner peace in silence, arriving at its true home.
Franz Alt writes: Patriarchy is not only misogynistic, it is also anti-child—often with the support of women who train their children to conform and pass on to their children much of what their husbands do to them. Children are even weaker than weak adults. The unborn are the weakest of all. Children are the world's most discriminated-against minority. In Germany, 250,000 children are aborted each year, 95,000 are affected by divorce, 1.3 million children live with single parents, and millions are practically fatherless.
Almost all children suffer at school. Hundreds of thousands of children are beaten—every year, more than 600 children are beaten to death by their parents. Approximately two million children live in unemployed families. 50,000 children are injured in traffic accidents every year. One in five children suffers from allergies. Every year, 3,000 children are diagnosed with cancer.
As long as many adults see children merely as "not yet adults," children cannot feel accepted in their human dignity and become objects of external control and upbringing. Article 1 of the Basic Law is constantly violated with regard to children. ...
In "Jesus - The First New Human Being" by
Franz Alt, Piper Verlag, he writes about Jesus' view of children:
Jesus was fond of children! He recommended children as role models for men and women. Children point to their hearts when they point to themselves. Their most important sensory organ is the heart—just like Jesus'. ... "Whoever welcomes one of these little children in my name welcomes me" Mark 9:35-37 ... Two thousand years ago, these words were an outrageous provocation to men: Jesus did not praise the child's obedience to adults, but rather he showed solidarity with oppressed children. ... His wholesome view of humanity is connected to his wholesome image of God... Franz Alt gets to the heart of many things; Even though this more modern literature strengthens my resolve to remain within the Church and participate there.
What separates us, who are still alive on earth, from the deceased?
With age, most of us experience a diffuse, unsettling loneliness. What makes dying so difficult and bleak? All our temporal experience seems to shrink to a final endpoint. Growing old, like dying early, is generally something for the courageous; or it is what comes more easily to someone who trusts in Jesus. However difficult parting may be, if accepted correctly, it becomes "oneness with all." At best, the approaching end even brings us to the attained goal of a happy homecoming. In the final chord, this "zero and nothingness" reveals itself as a vision—as if through a telescope. Just as if all our experiences were curling up into a tube. This kind of metaphysical death process bears the discreet, loving signature of our God; I see this process, as envisioned here, as a concept, a plausible possibility. In the dying process, we first correct ourselves; but after a disembodied, spiritual period of existence, the ultimate resurrection of all follows—as transfigured, beautiful beings, free from suffering and death—such is the confidence of our Christian faith.

He draws us into the glory of His abundance, which, in communion with Him—without pain, strife, death, or tears—bestows His peace upon us. Empathy, forgiveness, tolerance, patience, love, and other salutary virtues are assets that can preserve us from spiritual bankruptcy. Through them, the heavenly bank grants us riches, wisdom, and His protection from the accusations of fallen Lucifer and the attacks of his army.
He draws us into the glory of His overflowing abundance, which, in communion with Him—without pain, strife, death, or tears—bestows upon us His peace. Even though heaven, hell, and purgatory don't represent places or temporal concepts*, they certainly constitute an inner, spiritual reality. With simple trust and a daily renewed effort to follow Jesus, my yoke, too, became lighter. And when the cold, frightening breath of death turns back my days—like the pages of a book—I won't have to face the consequences of my sins entirely alone and in solitude. Jesus' love has already paid for all guilt and calls out, "Come"... His eternity encompasses and transcends my temporal and current spatial limitations.
*
Romano Guardini's book, *The Ages of Man*, describes this theme very well.
On a meta-level, the workings of divine, timeless eternity are woven. Nothing and no one can ever leave this ineffable and ever-present "center of eternity." Only Jesus, as the only begotten Son of God, could preserve the “resting in God” forever and even beyond his earthly physical death, and thus also send us his gift of peace in the “new covenant”.
___________Regarding our inner atmosphere:______________
All cultures that disregarded God experienced their serious weaknesses after only a few generations. Simply because the good, God-blessed atmosphere diminished in their families and communities, and through their separation from Him, they grew cold and became spiritually dead.
Today, it is primarily misleading spiritual ideas, the ubiquitous propagation of the values of a self-centered society, and its exaggerated belief in progress that lead people away from God.
It is not humankind that goes to God and brings Him a balancing gift, but rather God comes to humankind to give to them, through the initiative of His power of love, and to restore the disrupted order. "God has reconciled the world to himself in Christ." 2 Corinthians 5:19.

For God, 1000 years are like a day. His eternity simply transcends all space and time. Whether amoeba, flower, tree, human being, mountain range, or our sun—all these have their own subjectively defined lifespan.
As mentioned at the outset, for more than 200 years, certain technological developments, soulless industries, purely monetary and economic interests, and some questionable scientific applications have led us into dangerous labyrinths.
Since then, we humans have become sociologically rather self-absorbed and trapped in zeitgeist trends. Furthermore, we know very little about our global environment and about all our histories. We also have little understanding of the successful yet highly complex product developments. The breakneck pace of innovation practically overwhelms us. This insecurity makes us arrogant or fearful and causes us to forget our eternal, soulful nature. The origin, destination, and purpose of things and our own existence no longer seem coherent to us, causing us to suppress essential aspects of our true meaning and purpose.
Human and Ethical Perspectives from My Personal View
The Industrial Revolution has brought us—compared to the once miraculous diversity of life—a frighteningly rapid decline in species.
Where water, air, and fertile soil undergo such detrimental changes, all life is threatened. Added to this are new moral problems; for example, the decline of stable interpersonal relationships and our relationship with our Creator. Family values and respect for life are thus losing strength and ground—with all the serious consequences!
I tried several priests for confession until I felt—this is the one I'll stay with. It's like when, as a little boy, I've done something wrong that I want to get rid of. I bring all my old, sweat-soaked disguises before Him, and He cleanses me of my nakedness and gives me a fresh, pure white undershirt. Afterward, I always regain my joy and confidence and know—He forgives us all that we have strayed and been confused about.
For confession, I tried several priests until I felt—I'll stay with this one. But when people discover their inner richness, they will need fewer external goods. They will appreciate a simpler life, be more content, and manage with fewer possessions. They will experience this "simple life" as liberation from greed and avarice and will want to preserve its simplicity.
I also find our common interventions in the natural processes of conception and birth troubling. This kind of "freedom and control" can, in its consequences, lead to considerable psychological damage. It also seems morally highly problematic to me; after all, it destroys (in addition to the unborn life) harmony within partnerships and families (e.g., as post-abortion syndrome—or through surrogacy, affecting two families simultaneously)!
>>According to the WHO, abortion is the leading cause of death worldwide! Every illness, accident, and even war ranks second only to it!<<Furthermore, it would be necessary to implement additional support measures to protect mothers and life! Single parents should receive full-time pay for a six-hour workday (or a reduced three-hour workday for part-time work) as compensation for the burden of their childcare responsibilities. Only with clear legal entitlements to social equality will harsh capitalism lose the breeding ground and its source of power for all its dangerous and shameful practices. Then the error of constant competition will transform into the ethical and practical achievements of a community based on solidarity.
Regarding current child-rearing practices,
Heinz Etter of the Center for Trust-Based Pedagogy observes an often overly permissive approach, one that focuses solely on what the children like, what tastes good, and what just happens to suit them. Parents should be parents, not buddies, and should confidently lead their children instead of following them in everything; while being mindful of their delicate emotional structure—from which we adults are meant to learn so much—in order to mature "towards the divine."
Currently, we are endowed with whiny and ultimately out-of-touch teenagers. A lack of authority stifles the natural desire for healthy hierarchical bonds and succession. But when our words are understanding, yet our hearts are filled with accusations, both children and parents are left feeling desperate. If parents don't see their naturally required roles within the age hierarchy, then the children will have to start dictating to us. And ultimately, they show us where, in their opinion, things should go – which may occasionally prove to be the better path…?
All cultures that disregarded God experienced their serious weaknesses after just a few generations. Simply because the good, God-blessed atmosphere diminished in their families and communities, they grew cold through their renunciation of Him, and became spiritually dead.
>Today, it is primarily misleading spiritual ideas, the ubiquitous propagation of the values of a self-centered society, and its exaggerated belief in progress that lead people away from God.<Even today, religious people bear responsibility in the sense of "actively preserving creation." As believers, they perceive every negative use of technology and advocate for change. Truly religious people also fight for a climate-friendly economy, using spiritual weapons and divine support. It is a battle, and we must win – because without overcoming this challenge, empathetic love will disappear entirely! Ultimately, only a victory of renewables over fossil fuels can ensure the survival of a cooperating humanity in a livable environment and intact ecology.
Otherwise, the greed of the wealthy and the global poisoning will continue to reign; and then the hatred deliberately stoked through poverty and mutual fear will destroy us.

But as it is, 99 stand against One, who will have to relinquish his brutal power and fictitious financial might. And surely, the forces that protect creation from all religions will also be at the forefront. It is Jesus who can and will spontaneously unite us! He is the one who has already reconciled us with God. All negativity will then go to its predetermined place, called "hell."
Jesus personally convinced me: He wants me to take up my cross, for He Himself goes before us in it. Thus, with His eyes fixed on Him, He even helps us overcome the sting of death within ourselves. His freely given self-sacrifice—His sacrifice on the cross—shows us that the afterlife, life after death, is an integral part of existence. And so, after the Resurrection, He remained with us for an additional 40 days. To this day, He provides Christians with structure to the day and the seasons—while simultaneously maintaining a constant presence.
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For those interested in science, I'll let the great 12th-century mathematician
Leonardo Fabionacci speak:
Mathematical Surprises in Nature
The "Golden Number" possesses countless unique properties unlike any other number, and so it is no wonder that it plays a significant role in creation. But first, a few mathematical basics: The Golden Number has infinitely many decimal places and is denoted by the Greek letter Φ (Phi). It begins with 1.618033. Phi is the number of the Golden Angle. Psi: Dividing a full circle of 360° according to the Golden Ratio yields the so-called Golden Angle Ψ (Psi) of 137.5°. Phi is the number of the Golden Spiral.
FlowersThe number of petals in most plants is a Fibonacci number (3, 5, or 8). However, in creation, we also find many flowers constructed according to the pattern of a regular pentagon. This means that the Golden Ratio, with this unique number Φ, appears in all flowers, and very precisely. But how does the plant know this? All this information is stored in its genetic material, i.e., in the DNA molecules. The entire geometry of the flower is contained in this microscopically small material at the highest known storage density.
The Golden SpiralIt is striking that the Golden Spiral appears very frequently in creation. This pattern is frequently observed. For example, the snail-shaped shell of the nautilus has a slope approximately equal to that of the Golden Spiral. Furthermore, this spiral is three-dimensional. The Golden Spiral is found everywhere: for example, in snails, ferns, the human ear, hurricanes, and even galaxies. We see, therefore, that the Creator designs according to the principle of the Golden Spiral.
The SunflowerThe distribution of seeds in the sunflower head is not random, but mathematically precisely offset by 137.5° each. As mentioned above, this is exactly the degree value of the Golden Angle, which in turn is derived from the beautiful number of the Golden Ratio (1.618033...).
This angle of 137.5° is truly the optimal offset angle for the number of sunflower seeds in the head. A deviation of just 1° would be disastrous for sunflowers. Thus, the Golden Ratio is programmed into absolutely every sunflower seed, and they pass this valuable and meaningful number on from generation to generation.

This principle applies not only to sunflowers, but also, for example, to daisies, pine cones, Romanesco broccoli, honeycombs, pineapples... We find left- and right-handed spirals everywhere. It even holds some validity in astrophysics.
In conclusion, one realizes that everything is meticulously constructed; nothing is accidental. Nothing has simply happened by chance; rather, everything is mathematically precise.
From this perspective, an atheist—despite all the wonders of creation—needs a significantly greater belief in the principle of chance than someone who recognizes the highest, most intelligent design within it.
Source: www.WernerGitt.de
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The initial question: Is a sustainable future still foreseeable? ... can be answered with a clear YES—provided that religious values and teachings are passed on to our children and grandchildren.

This attitude counters today's fear and confusion with a very special certainty—namely, the ability to trust in God first. Unfortunately, this still seems foolish to many. Nevertheless, this era—in the approaching return of our Lord—can be expected to be an exceedingly positive, entirely new era, without suffering, conflict, and death. :-)
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What speaks in favor of a lived faith within our local faith community today? ° Her rite conveys to me in everyday life a remembrance, a relationship, and trust in the Giver of all life.
° I find her stance on life, family, and the preservation of creation to be harmonious.
° In the gift of Holy Communion, I experience purity, support, and His faithful bond.
° Her liturgy and hymns convey devotion, truth, and beauty.
° The Church traces its roots back to its founder, Jesus, and His Father's mission.
° Her community creates good works and worldwide charitable activities.
° Her heaven is open to all of good will and rejects no one.
° She bestows peace, expansiveness, and perspective on our existence.
° She is of Word and Spirit—despite some weaknesses!
° To her I entrust my faults and weaknesses…
° From her I can receive last rites…
° She unites us now, and in the end.
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>>Time lies between humanity and heaven—yet in every time of prayer, they are united.<<
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FASCINATION OF CHURCH The Russian Nobel Prize winner for literature
Alexander Solzhenitsyn once said: "People have forgotten God, and that is the reason for the problems of the present. We will not find solutions without the conversion of man to the Creator of all things."

Many people feel with me that the time of the mystically described apocalypse has already fully begun. But God assures us: “I make all things new.” Therefore, we should and may have perseverance and patience with the whole world and also with ourselves.
Many people are still striving for materially higher things and are caught up in a kind of consumer obsession. But those who are of good will, with their faith, already here and now have the living anticipations through which they are carried beyond the ordinary and mortal. As we grow older, most people feel a diffuse, uneasy feeling of being alone. As difficult as departing may be - if being alone is accompanied by a good, correct acceptance, it makes us ready for the approaching end, concretely and completely trusting in the promising afterward.
As we
grow old, most of us experience a vague, uneasy feeling of being alone. As difficult as it may be to say goodbye - when we accept it properly, it becomes "all-one-ness". It leads us in the approaching end to the
attained goal of a happy return home.
From my own experience, adversity teaches us to pray - and with a right conscience, old actions can be turned into good deeds. Then ONE came! His name is Jesus - that means Savior. He taught us and continues to teach us today - we need each other, and we need freedom from the all-too-personal, restrictive I and freedom from collective and personal accumulation of guilt. Christ can grant us both liberations. HE brought this about through his act of love on the cross, which was achieved for us through unspeakable pain.
Through this, God, the Father of us all, wants and will “prepare a new heaven and a new earth” for us. His knowledge, His plan and His grace-giving promises are central and decisive for us believers!
Father
Riccardo Lombardini (1908-1956) pointedly states in Church and Kingdom of God: "Union with God happens through faith, hope and love. One day faith and hope will cease. Love will remain forever." ... "Figuratively speaking, steel now groans and resists being turned into cannons to kill people. It would rather become plough and ship. The ether waves tremble with shame when they have to carry on the filth and lies of remote viewing. The grain sinks cursing when it is thrown into the sea to keep prices high and to enrich one who would die in peace if he had fed the hungry." ... "Paul says in his own way: "To this very hour the whole creation groans and labours" (Romans 8:22). The reason is that it is subject to the whims of fallen man, whereas it was created to have peace in order." He also recognises: "Throughout the history of the Church there have been popes who ruled like kings, bishops who ruled like princes - abbots and abbesses who ruled over large territories and riches - priests who ruled an entire country - curiae who were governing authorities, some even purely administrative. Even the good ones among those who held such positions faced the immense temptation to feel more like superiors than priests". However, today's church is in danger of degrading itself to a kind of "feel-good confectionery" in its ambivalence between wealth and poverty.
And yet these times of previously rough tillage are now already showing tender plants and even the first ripe fruit from their seedlings. Mankind, and with it the whole of nature, is now well prepared and hopes for a general redemption from the fallen brokenness. The kingdom of God becomes more imaginable, we have begun to walk the path of neighbourly love and are approaching through him, in him and with him - our ABBA.
Globally, the lack of biodiversity, among other things, is already leading us to precarious declines in food supply. We are also noticeably depleting our supply of good air and clean, sufficient water; As a result, the quality of life in general is declining at a frightening, rapid pace.
Actually, this always limited world - despite all our efforts - should already have been hopelessly lost 100 times!?

Jesus tells us: “Let him who is without sin among you be the first to throw a stone at her.” Without apportioning blame and with full respect for other cultures and religions - we are placed and dependent on a we and togetherness! We can only get through this together - and we should and may pray together - for the unifying light at the end of the tunnel. Anyone who lives facing the "All-Good" will find their easy death and their ultimate homecoming. For Christians about the Reconciler - God's Son.

Regarding the many denominations, I think of Jesus' words in Mark 9:40: "Whoever is not against us is for us." And with regard to some church grievances - don't all large structures have typical power problems? Aren't the UN, NATO, EU, states and even families also affected by the sometimes strange use of power? Church was always between "holy and unholy", but still intended for our conversion and open to sinners. Josef Ratzinger wrote: "The holiness of the church consists in the power of sanctification that God exercises in it despite human sinfulness. In the new covenant, God has shown us through Christ, even against the faithlessness of us humans, that he will always be good to us given out of his love. It is the holiness of the Lord that becomes present among people. He has given himself up to a perfect community of fate with us. The church celebrates this and knows about his power to forgive".
And Pope Francis calls on us - as it is high time - to "come to universal recognition of all religions." Not least to promote peacemaking in this peaceless, restless world. Only through tolerance and compassion can we move forward as a 'world community'. May this succeed every day of our lives - with general respect for all people and in loyalty to our own faith! Because love lasts forever and it comes - in faith and the hope of heavenly support - at the right time.

Even if heaven, hell and purgatory do not represent places or temporal concepts* - they always represent an inner-soul reality. With simple trust and daily new attempts to follow, my yoke also became light. And when the cold, frightening breath of death turns back the days of my life one by one - like the pages of a book - I will not have to reckon with the sum of my sins all alone and lonely.
Jesus' love has already paid for all guilt and calls "come"... his eternity encompasses and exceeds my temporal and my current spatial limitations.
* If only this life-bearing earth were given to us, we would only be left with the inheritance of its constant decay of dead things. This kind of poverty, in its imperfection, would be an outrage and an injustice; Only 100% convinced atheists believe that all life can exist sufficiently with this kind of purely coincidental fate.
At the beginning of the world there was not chaos, but rather the word of God's creation, shaped by meaning, reason and the will to order. Because what caused the Big Bang to pop? What space & time and the elements arise? All the clever and successfully precise science hardly provides any meaningful or calming answers to our mortality and our origins.
Without will, information, perfect wisdom, supreme love, God's omnipotence or absolute truth, this planned development of life can never have taken the long path into its full glory! Therefore, nothing becomes nothing - life comes from the “living”. We shouldn't want to detach ourselves from that!
In (one of his more than 60 books) “Miracles of Creation”, Dr. Herbert Madinger wrote: “The materialistic view of the ‘development of life’ has had terrible consequences for humans: If all kinds of living beings only came into being by ‘chance’ and ‘planless’ and ‘meaningless’, then your and my life would also be meaningless and planless and blind, ugly chance! Who should still search for meaning, truth and higher things in his life with such views? How poor people have been made! And how poor the education of our children at school has become when they are taught such views! Then all that really remains is the ruthless elbow fight for the feeding trough so that the “strongest” win. This view is the direct path to the brutal atomic bomb and the ruthless exploitation of the earth and its peoples.”
He prays: “God, sometimes my soul is concreted over like the streets of our city, hard, dusty, loud and dead. Then I can no longer find my way to you.
God, I want you!
But I feel like many others: they have lost you. The many cars drive over our souls, the glaring offers tear us to and fro, we drown in the crowds.
God, where can I still find you?
“Child, am I not always with you? Why are you looking for Me outside, since I dwell in you?”
Yes, Lord, I know that You are there. You are the sanctuary at the bottom of my soul. But I don't know one thing: how do I find the way to this sanctuary?
“Child, if you seek Me, you will find Me. For it is not you who come to Me, but I who come to you. Do not be afraid, for I remain in you!”
You can find more like this at: https://www.kgi-wien-bestellung.at The world is God's property, but we act as if everything belongs to ourselves. However, we find it difficult to appreciate life itself and classify ourselves accordingly. In the modern West, basic religious knowledge has unfortunately melted away for generations. The consequences of this can be seen in an unprecedented set of problems.
In CHRIST IN DER TIME,
Johannes Röser says in his book: On the trail of the unknown God - "It seems that it would be better if Homo sapiens had never come into existence. He produces excessive consumption of resources, air pollution, extinction of species, plastic waste, etc.. What a contrast to this is man's love of life! Despite all the evil, he always stands up in the joy that there is something at all and not rather nothing. That we are fertile in the sexual love polarity of man and woman in order to beget life and pass on the joy to offspring." ... "The apocalyptic tendencies of the Anthropocene cannot extinguish the worldly desire to create; It is also connected to the first pages of the Bible - God's evolutionary desire to create. YOU made him only a little lower than God, crowned him with glory and honor." And further: "No other being is as spiritually gifted as man. His rational and emotional intelligence - his ability to develop has inspired humanity with inventiveness to improve life, to turn evil into good, to research at the limits of what is thought and understandable - is astonishing. The wealth of art, literature, music, architecture, philosophy also enables a progressive knowledge of God."
For God so loved the world that he gave his only begotten Son, that whoever believes in him should not perish but have eternal life.
John 3:16 Pope Francis wrote warningly in his 2015 encyclical
Laudato Si': "The export of some raw materials to satisfy markets in the industrialized north has caused local damage, such as mercury poisoning in gold mines or sulfur dioxide poisoning in copper mining. Particular attention must be paid to the fact that the environmental sector of the entire planet for the “disposal” of gaseous waste that has accumulated over two centuries, creating a situation that now affects all countries in the world...

... The warming caused by the enormous consumption of some rich countries is having particularly devastating consequences in the poorest zones of the world, where the rise in temperature combined with drought is causing agricultural yields to decline... We find that it is often multinational companies that are there act and do things that are not allowed in the developed countries or in the so-called first world...

... In general, the cessation of their activities and their withdrawal leaves behind great damage and debts to people and the environment, such as unemployment, villages without life, depletion of some natural reserves, deforestation, impoverishment of local agriculture and livestock, craters, polluted rivers and some few social works that can no longer be maintained... The foreign debt of poor countries has become an instrument of control, but the same cannot be said of our legacy ecological debt" ... and; "The technocratic paradigm also tends to dominate the economy and politics. The economy accepts every technological development in terms of returns, without considering possible negative effects on humans. Finances are suffocating the real economy...

... People think that the problems of hunger and misery in the world, along with all environmental problems, will disappear with the growth of the market. However, the market by itself does not guarantee the holistic development of people and social inclusion. ...
However, it is possible to broaden your perspective again. Human freedom is capable of limiting technology, directing it and putting it at the service of a different kind of progress, one that is healthier, more humane, social and more holistic than that under the technocratic paradigm. ...
Nobody is asking to go back to the time of the cavemen, but it is essential to slow down in order to look at reality in a different way, to collect the positive and lasting progress and at the same time to recover the values and the great goals that have been unrestrainedly destroyed "... said the Pope.
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Growth used to guarantee our prosperity. Today growth also means environmental destruction, poverty and exploitation. How can we preserve creation and distribute its fruits more fairly?
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https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Erklärung_der_Menschenpflichten ==========
Do we want a democracy that protects wealth or one that creates justice?
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Here Capture 3.0 in English:
TO I N T E R N E T and CELL PHONE USE
In the natural fauna there are no ingenious, artfully woven webs that are not inhabited by a special type of spider. The nets serve the sole purpose of sucking out the sacrificial animals entangled in them, whether dead or alive.
It's similar on the highly praised and widely popular Internet. It is all too easy for us to become entangled in this network, which can also be a useful tool. But if we stray too easily and often from what is useful, we become victims of many small and sometimes hard addictions. Unfortunately, the passion for casual gambling, shopping, the dark web or heavy porn consumption has deprived many people of the happiness of simple joy in life! The beneficial "spiders" in the world wide web are an army of small and large, often anonymous interests. And the many long-term careless surfers on the modern, algorithmically informed web encourage this www octopus to provide us with data about our personal inclinations. This obviously not only results in more monetary profits, but also leads to a weakened overall psychological well-being in broad sections of the population!
Undoubtedly, www also became an additional accelerator to our already hectic lifestyle. In addition, it has probably irrevocably destroyed and erased around 1/3 of the jobs served by humans - and has led to a not insignificant increase in our already excessive energy consumption!
The emergence of AI will severely damage the general trust in information and play fearful people into the hands of right-wing populism.
It's the same with cell phones: they are the "loneliness makers" and real communication blockers that you can take with you everywhere - you can just see how immersed their users are in searching for things that can actually only be experienced in a sober, true and truly beautiful life.